Wettbewerb Design & Gesundheitswirtschaft - die Preisträger sind gekürt

Die Gewinner des Clusterwettbewerbes Design & Healthcare. Foto: Peter-Paul Weiler
Die Gewinner des Clusterwettbewerbes Design & Healthcare. Foto: Peter-Paul Weiler

Im Rahmen der Clusterkonferenz Gesundheitswirtschaft sind die Preisträger des Wettbewerbs „Design & Gesundheitswirtschaft" gekürt worden. Der Wettbewerb war von den Ländern Berlin und Brandenburg beim Innovationsgipfel als erster clusterübergreifender Wettbewerb der Hauptstadtregion ausgelobt und von der Landesinitiative Projekt Zukunft organisiert worden. Er ist mit insgesamt 60.000 € Preisgeld dotiert.

Ziel des Wettbewerbs war es, zusätzliche Impulse für Innovationskooperationen zwischen der Kreativbranche und der Gesundheitswirtschaft in der Hauptstadtregion zu setzen. 

Den mit 30.000 Euro Preisgeld dotierten ersten Preis sicherten sich das Architekturbüro Graft in Kooperation mit Art+Com und der Charité Berlin für den Wettbewerbsbeitrag „Parametrische (T)Raumgestaltung - Entwicklung eines interaktiven intensivmedizinischen Pilotzimmers".

Den zweiten Preis, dotiert mit 20.000 Euro, gewannen die Designer Anne Geier und Simon Bredt, die ein umfassendes Konzept für die Entwicklung eines innovativen Krankenhausbettes in Kooperation mit der Charité Berlin als Wettbewerbsbeitrag einreichten.

Den mit 10.000 Euro Preisgeld dotierten dritten Preis vergab die Jury an das Berliner Designbüro ION Design in Kooperation mit dem Brandenburger Unternehmen Somatex Medical Technologies, für die Neuentwicklung eines Nadelhalters für minimal-invasive chirurgische Eingriffe.

Berlins Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer erklärte: „Ich freue mich sehr über die exzellenten Beiträge der Preisträger zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen dem Kreativbereich und der Gesundheitswirtschaft". Das frühzeitige Einbinden von Designkompetenz in den Entwicklungsprozess ist Erfolgsgarant für prozess- und nutzerbezogene Innovationen und sichert die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen am Standort.


Pressemitteilung vom 26.10.2012


Wettbewerb Design & Gesundheitswirtschaft - Nominierungen für die Preisverleihung stehen fest

Bei dem im Juni gestarteten Wettbewerb, der Impulse für Innovationskooperationen zwischen der Kreativbranche und der Gesundheitswirtschaft in der Hauptstadtregion geben soll, stehen die Nominierungen fest. Bis Ende September gingen Wettbewerbsbeiträge von 27 Teilnehmern bei der Landesinitiative Projekt Zukunft ein. Das Spektrum der Wettbewerbseinreichungen reicht von zahlreichen neu gestalteten medizintechnischen Produkten, über Möbel für eine älter werdende Gesellschaft, Serious Games- Anwendungen bis hin zu telemedizinischen Softwarelösungen und medial bespielbaren Raumoberflächen in Behandlungszimmern.

Aus den Einreichungen wurden die folgenden sieben Wettbewerbsbeiträge nominiert:

  • Die telemedizinische Assistenzplattform „Meine Reha eingereicht von Fraunhofer Fokus E-Health
  • Der Nadelhalter (Vertebroplastie) eingereicht von ION Design
  • Das Gesundheitsspiel Schlaganfall eingereicht von dem Büro für visuelle Gestaltung
  • Die Comfortzone attraktive Lebenswelten für das Wohnen im Alter - eingereicht von Coqui Malachowska Coqui
  • Parametrische (T)Raumgestaltung - Entwicklung eines interaktiven intensivmedizinischen Pilotzimmers eingereicht von Art+Com/ Graft 
  • Ein Einkaufsportal für Medizinprodukte eingereicht von der Medien Therapie Kommunikationsberatung T. Elsholtz
  • "club med" die Entwicklung eines flexiblen innovativen Krankenhausbettes eingereicht von den Designern Anne Geier und Simon Bredt

Start des ersten clusterübergreifenden Wettbewerbes der Hauptstadtregion

Am 18. Juni 2012 startete im Rahmen des Innovationsgipfels Berlin Brandenburg der erste clusterübergreifende Wettbewerb Design & Gesundheitswirtschaft.

Berlin und Brandenburg setzen damit zusätzliche Impulse für Kooperationen zwischen Unternehmen der Kreativbranche und der Gesundheitswirtschaft.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Innovationskraft der Hauptstadtregion zu stärken.

Bis zum 28. September 2012 können clusterübergreifend entwickelte innovative Produktvorschläge, beispielhafte Prozesse oder Anwendungskontexte eingereicht werden. Eine hochrangig besetzte Expertenjury wählte die überzeugendsten Wettbewerbsbeiträge aus.

Bandbreite der Wettbewerbseinreichungen

Das Spektrum der Wettbewerbseinreichungen kann von Konzepten, Interfaces, Anwendungskontexten über marktreife Prototypen bis zum fertigen Produkt reichen.

Beispielhafte Anwendungsfelder:

  • Entwicklung oder Neugestaltung von Geräten und Hilfsmitteln im professionellen Kontext (Krankenhäuser/ Reha-Zentren/ Pflegeeinrichtungen) sowie im Bereich Homecare
  • Handhabung, Ergonomie und Nutzerführung medizinischer Geräte und Ausstattung
  • Innovative Konzepte im Bereich Innenarchitektur, Mobiliar oder Beleuchtung
  • Neugestaltung von Mehrwegsystemen und Verpackungen
  • Entwicklung und Anwendung neuer Technologien oder Materialien (u.a. gesundheitsförderliche Textilien und Bekleidung)

Jury des Wettbewerbs

Eine hochrangig besetzte Expertenjury wird im Oktober 2012 aus den Einreichungen die Nominierten und Preisträger auswählen. Die Jury besteht aus:

  • Herr Prof. Dr. Ing. Marc Kraft, TU Berlin Leiter Fachbereich Medizintechnik
  • Herr Prof. Dr. Wolfgang Friesdorf, TU Berlin FG Produktergonomie
  • Frau Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin Medizinische Fakultät, Charité
  • Herr Prof. Nils Krüger, büro+staubach
  • Frau Christine Weiss, VDI/ VDE
  • Frau Dr. Hartmann, Leiterin Gesundheitswirtschaft, Zukunftsagentur Brandenburg
  • Herr Prof. Walter Hardt, Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Design

Auswahlkriterien der Jury

  • Innovationsgrad/ Bewertung der Innovationshöhe
  • Eigenständigkeit
  • Gestalterische Qualität
  • Nutzerperspektive: Vorteil, Nutzen, Mehrwert der Lösung
  • Realisierbarkeit
  • Marktfähigkeit/ Marktpotential der Innovation


Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen zum Wettbewerb an:

Tanja Mühlhans

Landesinitiative Projekt Zukunft / Referat für Kommunikation, Medien, Kreativwirtschaft

tanja.muehlhans(at)senwtf.berlin.de

Tel: 030/9013- 8335