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Designed in Berlin

Von der Teatime inspiriert

Blame überzeugte mit der Sommerkollektion „5 o´clock tea at Kew Gardens“ im Start your Fashion Business Wettbewerb 2011

Die typisch britische Teezeit diente als Inspirationsquelle für die zweitplatzierte Sommerkollektion „5 o´clock tea at Kew Gardens“ im Wettbewerb „Start your Fashion Business“. Die Designerinnen von Blame fielen auf durch die Kombination klassischer Materialien mit farbgewaltigen grafischen Drucken. Bei dem von der Landesinitiative Projekt Zukunft veranstalteten Wettbewerb wurden junge Berliner Modelabels gesucht, die durch herausragende Kollektionen und durchdachte Businesspläne überzeugen.

Das sagt die Jury
„Die Kollektion lebt vom spielerischen Mix tropischer Prints in verschiedenen Varianten mit aparten oder auch klassisch anmutenden Materialien in außergewöhnlichen Farben. Dadurch entsteht im typischen Blame-Look eine Kollektion, die durch zeitgemäßes, detailverliebtes Design besticht.“


Die Gewinner im Wettbewerb Start your Fashion Business 2011: Sarah Büren (links) Sonja Hodzode (rechts)




Was war Ihre Motivation, sich an dem Wettbewerb Start your Fashion Business zu beteiligen?
Start Your Fashion Business ist der wichtigste Nachwuchspreis Deutschlands im Bereich Modedesign. In den vergangenen zwei Jahren wurden großartige Designer ausgezeichnet und wir wollten natürlich auch dazu gehören. Außerdem ist eine finanzielle Unterstützung durch das Preisgeld für Jungdesigner von erheblichem Nutzen. Wir konnten durch den Gewinn des 2. Platzes unsere Präsentation auf der Fashion Week realisieren.

Welche Auswirkungen hatte die Auszeichnung für Sie und Ihr Mode-Label?
Es kommen sehr viele Presseanfragen, durch die unser Bekanntheitsgrad gesteigert wird. Auch werden wir vom Berliner Senat und den Jurymitgliedern toll unterstützt. Annette Görtz hat eine zusätzliche Finanzspritze für alle drei Gewinner des SYFB Awards zur Verfügung gestellt, die Journalisten unter den Jurymitgliedern berichten natürlich über uns. Besonders gefreut haben wir uns darüber, dass Christiane Arp uns diesen Monat auf einer Doppelseite in der „Vogue“ vorgestellt hat.

Wie kommt das Mode-Design bei den Nutzern an?
Es gibt viele Fans. Neben unseren Stammkunden kommen auch Leute, die einen bestimmten Artikel in der Presse sehen und diesen dann unbedingt haben möchten. Unsere Kunden profitieren von einer hohen Qualität, zeitgenössischem und alltagstauglichen Design.

Was ist die Hauptaufgabe von Design?
Die Hauptaufgabe des Designs ist es, zeitgeistig zu sein. Im Jahr 2012 muss man mit Design nicht mehr provozieren. Das wurde in den 90ern schon genug getan. Es kommt vielmehr darauf an, Besonderes, Einzigartiges zu kreieren, aber dabei sehr subtil zu bleiben. Dabei muss Mode aber auch qualitativ und hochwertig hergestellt sein und im Alltag funktionieren.

Welche Bedeutung hat Berlin für Design?
Berlin ist unsere Homebase. Hier leben und arbeiten wir und hier lassen wir uns auch inspirieren, von der Kunst-, Musik- und Clubszene, natürlich auch von den – mittlerweile sehr vielfältigen Modeeinflüssen. Trotzdem versuchen wir – ähnlich wie die Stadt selbst – international zu denken. Wir kennen unsere Wurzeln, wollen aber auch auf dem internationalen Markt wachsen.

Kontakt:
Blame
Büren-Hodzode GbR
Skalitzerstr. 33
10999 Berlin
0177.5221352
http://www.blame-fashion.com/

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