Gründerinnen braucht das Land: Netzwerk für Frauen in der Digitalwirtschaft

08.02.2016

Noch immer sind Gründerinnen in der Startupwelt eher eine Randerscheinung. Das von Tijen Onaran initiierte Netzwerk Women in Digital (WIDI) soll nun dafür sorgen, dass sich zukünftig mehr Frauen den Sprung in die IT-Branche zutrauen.

©WIDI

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Glaubt man dem Deutschen Startup Monitor (DSM), wagen sich inzwischen zwar etwas mehr Frauen, ein eigenes Startup zu gründen - ihr Anteil stieg allerdings von zehn auf 13 Prozent. Mit Women in Digital soll nun eine Plattform entstehen, auf der sich Gründerinnen sowie Entscheiderinnen aus Unternehmen, Medien, Politik, Organisationen und Verbänden einfach vernetzen und austauschen können.

“Die Digitalisierung prägt uns im Beruflichen wie Privaten gleichermaßen - hier eine Plattform zu schaffen, die Raum für Erfolgsgeschichten schafft, ist mir ein Herzensanliegen”, sagt WIDI-Schirmherrin und TV-Moderatorin Annett Möller. Onaran, Gründerin und Vorstand des Netzwerks ergänzt: “Bei uns trifft die 28-jährige Start-up Unternehmerin auf die 45–jährige Corporate-Frau aus einem börsennotierten Konzern. Daraus ergeben sich Synergien und Kooperationen, die sich vielleicht so nie ergeben hätten.”  

Wie wichtig das Thema ist, zeigte auch, der am 27. November 2015 von der Initiative Womenize! im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung/ Projekt Zukunft organisierte, Roundtable „Women in Tech“. Unterschiedlichste Initiativen stellten laufende und geplante Projekte vor, Synergien wurden ausgelotet, Kontakte geknüpft und aktuelle Bedarfe diskutiert: Welche Potentiale haben Mentoring-Programme, welche Herausforderungen stellen sich bei der Finanzierung, wie können Initiativen noch besser zusammenarbeiten – das waren nur einige der Themen, zu denen die einzelnen Akteure aus ihren Erfahrungen berichteten und mögliche Lösungen diskutierten.


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