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Direktion ZA - Diensthundführer

Leichensuchhund

Die Ausbildung des Leichensuchhundes umfasst
acht Wochen.

Sie erfolgt an mit Leichenwitterung aller Verwesungsstadien kontaminierten Gegenständen / Bekleidungsstücken und basiert ebenfalls auf der Grundlage des Spiel- und Beutetriebes.

Leichensuchhunde zeigen ihrem Diensthundführer durch Kratzen oder /und Beißen an einem Fundort die mit Körperausscheidungen behafteten Gegenstände und Flächen an.

So ist es z.B. möglich, den Kofferraum eines Fahrzeuges, indem eine Leiche transportiert wurde, einwandfrei zu identifizieren, auch wenn dieser nach dem Transport noch so gründlich gereinigt wurde.

Während Rauschgift- und Sprengstoffspürhunde möglichst schnell an einen Einsatzort herangebracht werden müssen, spielt der zeitliche Aspekt für den Einsatz der Leichensuchhunde nur eine untergeordnete Rolle.

Da es bundesweit relativ wenige Leichensuchhunde gibt, sind Einsatzanforderungen aus anderen Bundesländern keine Ausnahme.

Typische Einsatzanlässe sind Flächensuchlagen, die einen besonders großen Zeitaufwand erfordern.

Da Spürhunde ihre Nase grundsätzlich nur über eine begrenzte Dauer intensiv einsetzen können, werden grundsätzlich mehrere Hunde zum Einsatzort geschickt.