Direktion ZA - Wasserschutzpolizei
Die Historie der Wasserschutzpolizei
Im 19. Jahrhundert kristallisierte sich eine Art Vorläufer der Berliner Wasserschutzpolizei heraus.
Es entstand ein "Berliner Schiffahrtsbureau", das dem Königlichen Polizeipräsidium, Kommando der Schutzmannschaft , unterstand.
Zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben wurden uniformierte Polizeibeamte hinzugezogen.
Die Kernmannschaft des Bureaus bestand aus Strommeistern, Hafenmeistern etc.
Aus dem Jahre 1908, genauer vom 18.06.1908, datiert ein Vermerk, der feststellt, dass die Verwaltung der Wasserstraßen auf den Polizeipräsidenten von Berlin übertragen wird.
Im Jahre 1932 erfolgte die Anpassung des Reichswasserschutzes (RWS) an die preußische Schutzpolizei. Der RWS mit seinem Personal und seiner Technik wurde in die Strukturen der Schutzpolizei eingefügt und übernahm auch die Aufgaben der Schutzpolizei.
Nach Kriegsende gab es in Berlin die WSP- Reviere Baumschulenweg mit dem WSP- Posten in Köpenick, das WSP- Revier Spandau mit der Station Pichelsdorfer Gemünd und das WSP- Revier Mitte mit der Wache im Westhafen. Noch im selben Jahr (1945) entstand die WSP- Station Osthafen.
1946 wurde die Leitung der WSP vom Baumschulenweg zur Schönhauser Allee verlegt.
1948 erfolgte die Spaltung der WSP Berlin in Ost und West.
1950 wurde das eigenständige Revier Schwanenwerder gebildet.
1953 zog das mittlerweile umbenannte Revier Westhafen (Mitte) zum zweiten Mal um - zum heutigen Standort in Moabit.
Im selben Jahr wird das Revier Baumschulenweg und Mühlendammschleuse in der WSP-Inspektion Berlin Ost gebildet.
Im Laufe der Jahre kamen in beiden Teilen Berlins Nebenwachen hinzu, Gebäude wurden neu errichtet, Namen der Wachen/Reviere geändert.
Im Rahmen der Polizeireform in Westberlin 1974 wurde die WSP ein Referat der Direktion für Spezialaufgaben der öffentlichen Sicherheit und des Straßenverkehrs (Direktion ÖS/SV).
1990 erfolgte durch die Wiedervereinigung auch der Zusammenschluss der Wasserschutzpolizeien. Die gemeinsame Leitung zog zu seinem Ursprungsort Baumschulenstraße 1 in Berlin- Treptow. Dem Referat unterstanden somit die Wachen Spandau 1, Westhafen 2, Schwanenwerder 3, Baumschulenweg 4 sowie die Nebenwachen Schmöckwitz und Teltowkanal. In den späteren Jahren mussten die Nebenwachen geschlossen werden.
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