Direkt zum Inhalt der Seite springen

Direktion ZA - Bereitschaftspolizei

Die 1992 wieder eingeführten zwei Abteilungen der Berliner Bereitschaftspolizei sind hochspezialisierte Serviceleister der Polizei in Sachen Sicherheit und Ordnung. Ihnen unterstanden bis zum 1. Dezember 2007 insgesamt zehn Hundertschaften und zwei Technische Einsatzeinheiten. Heute besteht eine Bereitschaftspolizeiabteilung aus vier Einsatzhundertschaften und einer Technischen Einsatzeinheit.
Gruppenwagen, Wasserwerfer, Sonderwagen und Einsätze aus besonderen Anlässen – Stichworte, die nicht nur den Mitarbeitern/innen der Berliner Polizei einfallen, wenn es um die Bereitschaftspolizei unseres Landes geht. Stimmt, aber nicht nur.

Nach Beendigung des 2. Weltkrieges war es den vier Siegermächten in Berlin nicht möglich, einen einheitlichen Konsens über die Einrichtung einer Bereitschaftspolizei zu finden. So ging unser Land in einem zwischen dem Bund und den Ländern geschlossenen Verwaltungsabkommen von 1950, welches die Errichtung von Bereitschaftspolizeien in Deutschland beinhaltete, leer aus.
Im selben Jahr wagten die Alliierten jedoch den Alleingang und erließen die Anordnung, in dem von ihnen kontrollierten Sektor eine Bereitschaftspolizei zu schaffen. Es vergingen gut 14 Monate bis dann schließlich am 1. Februar 1952 die ersten BP-Dienstanwärter in die Unterkünfte einzogen. Zu diesem Zeitpunkt bestand unsere Dienststelle aus drei Abteilungen sowie 13 Einsatzkommandos. Doch nichts währt ewig und so brachte die erste große Polizeireform 1974 den Umschwung. Ergebnis: 5 Einsatzabteilungen (EA) mit 20 Einsatzbereitschaften (EB) und einer Technischen Einsatzabteilung (TEB).
Diese Gliederung existierte bis 1992, denn in diesem Jahr ereilte die BP eine weitere Reform. Die Besonderheit einer Bereitschaftspolizei ist, dass die Einsatzeinheiten (EE) nicht nur die geschlossenen Einsätze absolvieren, sondern ebenso im Täglichen Dienst aktiv sind.
Die Hauptaufgaben der BP resultieren aus dem Verwaltungsabkommen mit dem Bundesministerium des Innern (...und werden somit auch vom Bund finanziert. Ausgenommen ist hiervon jedoch die Zentrale Diensthundführereinheit):

  • Bewältigung von Einsätzen aus besonderem Anlass im eigenen Land
  • Unterstützung anderer Bundesländer bei der Bewältigung von Einsatzlagen aus besonderem Anlass (Bsp.: Hochwasser 2002, Castor-Transport)
  • Unterstützung des polizeilichen Einzeldienstes
  • Politische Veranstaltungen
  • Wirtschaftliche/Kulturelle/Kirchliche Veranstaltungen
  • Sportveranstaltungen
  • Kriminalitätsbekämpfung
  • Verkehrsüberwachung
  • Technische Einsätze (Taucheinsätze, Fahrzeugtransporte, Beleuchtungseinsätze)
  • Andere polizeiliche Veranstaltungen

    Im Gegensatz zu den Direktionshundertschaften, die schwerpunktmässig nur in ihrer örtlichen Direktion eingesetzt werden, können die Mitarbeiter der Bereitschaftspolizei Berlin überall dienstlich tätig werden.




Einsatz nach einer Gasexplosion in der Lepsiusstr. (August 1998)



Kontakt

Der Polizeipräsident in Berlin

1. Bereitschafts-
polizeiabteilung
Kruppstr.2-4
10557 Berlin
Stadtplan
Tel.: (030) 4664-0
E-Mail


Zentrale Diensthund-
führereinheit
Charlottenburger Ch. 67
13597 Berlin
Stadtplan
Tel.: (030) 4664-0
E-Mail


2. Bereitschafts-
polizeiabteilung
Ruppiner Chaussee 268
13503 Berlin
Stadtplan
Tel.: (030) 4664-0

E-Mail