Erasmus+ Programm der Europäischen Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport

Erasmusprojekte
Bild: Polizei Berlin

Ziel des Erasmus+ Programms ist die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der transnationalen Zusammenarbeit. Zielgruppen sind sowohl Auszubildende in der Berufsbildung, wozu die Anwärter/-innen gehören, die an der Polizeiakademie zu Polizeimeistern / -innen im mittleren Polizeivollzugsdienst ausgebildet werden (einschließlich des ersten Dienstjahres), als auch Berufsbildungspersonal, d.h. Lehrer, Trainer, Ausbilder etc., ebenfalls von der Polizeiakademie als auch aus anderen Bereichen der Polizei Berlin.

Seit 2014 haben zu den o.g. Zielgruppen zählende Mitarbeiter/-innen die Möglichkeit, Mobilitäten (= Hospitationen) bei europäischen Partnerpolizeien zu absolvieren und somit Erfahrungen zu sammeln hinsichtlich der polizeilichen Arbeit in Europa allgemein und zu Aus- und Fortbildungskonzepten im Besonderen.

Folgende Projekte fanden und finden statt:

  • 2015 – 2017
    “Have a European Start! – Auslandspraktikum für Berufsanfänger des mittleren Polizeivollzugsdienst der Polizei Berlin”

    mit fünf Hospitationen von insgesamt 14 jungen Polizeimeisterinnen und Polizeimeistern bei den Polizeien in Klaipeda/Litauen, der Einheit Limburg/NL, in Warschau, Tallin und Bukarest

  • 2016 – 2018
    “Police Training in Europe – learning from the best”

    mit 17 Hospitationen von insgesamt 60 Ausbildern, Lehrern und Trainern, u.a. in Österreich, Frankreich, Norwegen, Schweden, Belgien, GB, den Niederlanden und Polen, auch hier bei Polizeibehörden, -Akademien und Ausbildungszentren

  • 2017 – 2019
    “Have a European start II”

    mit fünf Hospitationen von insgesamt 20 Berufsanfängern des mittleren Polizeivollzugsdienstes in London, Wien, Lissabon, Riga und Madrid.

  • 2018 – 2020
    „Police Academy Goes Europe“

    mit 17 Hospitationen von insgesamt 76 Lehrern und Ausbildern der Polizeiakademie und weiterer Dienststellen mit Aus- und Fortbildungszuständigkeit in Großbritannien, Frankreich, Tschechien, Österreich, Slowenien, den Niederlanden, Estland, Kroatien, Spanien, Norwegen und Finnland.

Den “berühmten “Blick über den Tellerrand”, das Kennenlernen und ggf. Umsetzen neuer, innovativer Konzepte und nicht zuletzt die Verbesserung ihrer Sprachkompetenz beschreiben alle Teilnehmer/-innen als die nachhaltigsten Ergebnisse ihrer Hospitationen.