Wie berichtet, war das ausgebrannte Tatfahrzeug, ein Pkw „Audi A 6 Kombi“, am Sonnabend, den 12. August 2006 gegen 5 Uhr in einer Sackgasse an einem Friedhof in Altlandsberg im Landkreis Märkisch-Oderland aufgefunden worden.

Bei diesem Mann, von dem mit Hilfe des Zeugen das nunmehr dritte Phantombild gefertigt wurde, muss es sich nicht zwangsläufig um einen der Täter handeln. Er kann auch eine unbeteiligte Kontaktperson sein. Der Gesuchte ist vemutlich Deutscher, etwa 30 Jahre alt, 1 Meter 70 bis 1 Meter 75 groß und hat eine normale bis sportliche Figur. Er hat sehr ausgeprägte Tränensäcke unter den Augen und damals kurze, dunkle Haare.
Die Kriminalpolizei fragt
Wie berichtet, war das ausgebrannte Tatfahrzeug, ein Pkw „Audi A 6 Kombi“, am Sonnabend, den 12. August 2006 gegen 5 Uhr in einer Sackgasse an einem Friedhof in Altlandsberg im Landkreis Märkisch-Oderland aufgefunden worden.
Nachdem die Täter den Wagen in Brand gesetzt hatten, bewegten sie sich auf einem Fußweg am Friedhof. Dort warfen sie einen Revolver, bei dem es sich vermutlich um die Tatwaffe handelt, sowie ein Basecap und ein Paar Handschuhe weg. (Fotos weiter unten auf der Seite.)
Anhand von Zeugenaussagen wurden Phantombilder des Todesschützen und des Fahrers des Fluchtfahrzeugs gefertigt.
Er ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, etwa 1 Meter 80 bis 1 Meter 90 groß und schlank bis kräftig. Er hat dunkle Haare und trug eine grüne "Bomberjacke" und ein Basecap.
Der Fahrer des Fluchtwagens ist etwa 35 bis 40 Jahre alt und etwa 1 Meter 75 bis 1 Meter 80 groß. Er ist kräftig und hat ein rundes Gesicht. Er hat dunkelbraune Haare sowie einen Glatzenansatz.
Der dritte Täter (ohne Bild) ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, aber kleiner als der mutmaßliche Schütze. Er trug eine schwarze "Bomberjacke" und ein Basecap.
Wie berichtet, hat der 40-Jährige gemeinsam mit einem 32-jährigen Kollegen die Geldautomaten einer Sparkassen-Filiale auffüllen wollen. Der Transporter fuhr direkt vor das Geldinstitut, ein drittes Mitglied des Teams blieb im Fahrzeug.
Vor der Bank wurden die beiden Wachmänner, von denen jeder zwei Geldbehälter trug, von zwei bewaffneten Räubern abgepasst.
Einer der Täter zog sofort eine Waffe und gab mindestens zwei Schüsse auf die Wachmänner ab. Ein Projektil traf den 40-Jährigen in den Oberkörper, der noch vor Ort seinen schweren Verletzungen erlag.
Sein Kollege konnte in Deckung gehen, ließ jedoch seine beiden Geldbehälter am Tatort zurück. Er sowie der 43-Jährige im Transporter blieben unverletzt. Die beiden Räuber flüchteten anschließend mit einem Auto, in dem ein Komplize der Beiden als Fahrer gewartet hatte.

Bei dem Fluchtfahrzeug handelt es sich um einen schwarzen "Audi A 6 Kombi".
Am Wagen waren die Kennzeichen B - DJ 2061 angebracht, die in den letzten beiden Tagen in der Friedrichshaller Straße in Schmargendorf von einem bauähnlichen Fahrzeug gestohlen worden waren.
Der Wagen selbst wurde in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag in der Stille Straße in Niederschönhausen entwendet.

Im Fluchtfahrzeug befand sich zum Zeitpunkt des Diebstahls ein Kindersitz des Herstellers "Bébé Confort", Modell "ISEOS Safe Side" in der Farbkombination dunkelblau mit kariertem hell-/dunkelblauen Muster auf der Sitz- und Lehnenfläche.
Die Täter flüchteten über den Hultschiner Damm in Richtung Norden und dann über die Hönower Straße, Mahlsdorfer Straße, Altlandsberger Chaussee bis zum Berliner Ring. Dort fuhren sie auf die Autobahn A 10 in Richtung Süden/Autobahndreieck Spreeau. Hier verliert sich die Spur des "Audi".
Unmittelbar vor der Tat fielen einer Zivilstreife der Berliner Polizei im Vorbeifahren zwei Männer an der Straßenbahnhaltestelle Erich-Baron-Weg in Tatortnähe auf, die Basecaps und hochgezogene Kapuzen trugen. Da die Männer dort offenbar ohne erkennbaren Grund standen, entschlossen sich die Beamten zu einer Beobachtung der Verdächtigen.
Während die Beamten noch nach einem geeigneten Ort zum Abstellen des Dienstwagens suchten, bemerkten sie einen am Straßenrand stehenden "Audi", in dem ein Mann am Steuer saß.
Nachdem sie ihr Fahrzeug an einem anderen Ort abgestellt hatten, hörten sie Schüsse. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Beamten keinen Sichtkontakt zum Tatort oder zu dem "Audi".
Die Fahnder rannten in Richtung der Schüsse und sahen den Werttransporter, der mit eingeschalteter Warnblinkanlage in Nähe der Straßenbahnhaltestelle stand. In der Nähe bemerkten sie den am Boden liegenden 40-Jährigen, sein Kollege stand daneben. Sie alarmierten weitere Polizisten und leisteten dem Getroffenen Erste Hilfe. Außerdem konnten sie über Funk die Beschreibung und das Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs durchgeben. Obwohl der Wagen kurze Zeit später von einem Einsatzwagen der Polizei am Hultschiner Damm gesehen und verfolgt wurde, gelang dem Trio die Flucht.
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(Phantombild mutmaßlicher Schütze, 79939 KB)Vergleichsbild Geldkassette in hoher Auflösung laden »
(Geldkassette _vergleichsst Ck1 600, 42832 KB)
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