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Zeugen gesucht

Öffentlichkeitsfahndung nach Tunneleinbruch in Bankfiliale

Tatzeit 14. Januar 2013; Tatort Schloßstraße in Steglitz- Zehlendorf

Mit der Veröffentlichung eines Phantombildes bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Identifizierung eines Mannes, der unter dringendem Tatverdacht steht, an dem Einbruch in eine Steglitzer Bankfiliale beteiligt gewesen zu sein.

Unbekannte Täter haben bisherigen Ermittlungen zufolge seit Februar des vergangenen Jahres einen Tunnel aus einer Tiefgarage in der Wrangelstraße bis in die Volksbankfiliale in der Schloßstraße gegraben, der etwa 45 Meter lang ist. In der Zeit zwischen Freitagabend, den 11. Januar und Montag, den 14. Januar 2013 sind die Täter in den Tresorraum der Bank eingedrungen und haben dort mehrere Kundenschließfächer aufgebrochen und deren Inhalt entwendet. Um ihre Tat zu verschleiern und mögliche Spuren zu vernichten, hatten die Täter anschließend einen Brand gelegt. Wie hoch der entstandene Schaden ist, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen des Fachdezernates beim Landeskriminalamt.
Nach der Auswertung von Zeugenaussagen konnten die Ermittler nun das Phantombild eines Mannes erstellen, der möglicherweise einer der Täter ist. Diesen Aussagen zufolge ist der Mann etwa 30 bis 40 Jahre alt und zirka 1 Meter 90 groß. Zudem wurde der Unbekannte stämmig und mit einem Bauchansatz beschrieben. Er hatte zur Feststellzeit verschmutzte Arbeitshosen und ockerfarbene Arbeitsstiefel an.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:

  • Europäer
  • 1 Meter 75 bis 1 Meter 85 groß
  • schlanke bis kräftige Figur
  • mittelblonde bis braune kurze Haare
  • Brille
  • sprach deutsch mit unbekanntem ausländischen Akzent


Die Polizei fragt:
  • Wer kann Angaben zur Identität der Männer machen?
  • Wer hat die Personen im Zeitraum von Februar 2012 bis zum 14. Januar 2013 im Stadtgebiet gesehen?
  • Wer hat in diesem Zeitraum weitere verdächtige Personen beobachtet, die möglicherweise Gegenstände zu der Tiefgarage bzw. von ihr weg transportiert haben?
  • Wer hat mögliche Tatfahrzeuge bemerkt?

Ein besonderes Augenmerk richten die Ermittler dabei auf einen dunklen Pkw Kombi und einen hellen Transporter mit schwarzem Viereck an der Seitenverkleidung, die offensichtlich zur Tatbegehung genutzt wurden.


Bei dem Bau des Tunnels wurden etwa 1.000 Holzwinkel verwendet. Die Winkel haben eine Schenkellänge von 140 Millimetern, eine Breite von 40 Millimetern und eine Stärke von 20 Millimetern.

Dazu fragt die Polizei:

  • Wo wurde eine große Anzahl von derartigen Winkeln gekauft oder gestohlen
  • Wer kann sonstige Angaben zu diesen Holzwinkeln machen.

Trotz der inzwischen mehr als 170 eingegangenen Hinweise bei der „SoKo Tunnel“ bittet die Polizei weiter darum, dass sich Zeugen zu der Tat melden.

Hinweise nehmen sowohl die Ermittler des Fachkommissariates beim Landeskriminalamt am Tempelhofer Damm 12 in Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664- 945 107 und per Mail unter lka451@polizei.berlin.de sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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