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Direktion Zentrale Aufgaben - Anti-Konflikt-Teams

Die "Anti-Konflikt-Teams" (kurz "AKT"), das sind Polizeibeamte, die bei größeren Einsätzen das Gespräch mit Demonstrations- bzw. Versammlungs- oder Veranstaltungsteilnehmern, Anwohnern, Zuschauern oder Medienvertretern suchen.

Sie versuchen, Konflikte zu verhindern oder zu mindern, zwischen widerstreitenden Parteien zu vermitteln und Gewaltrituale zu durchbrechen. An die Stelle von polizeilichen Zwangsmaßnahmen soll der Dialog treten.

Es hat sich gezeigt, dass es bei solchen Einsätzen notwendig und nützlich ist, die Rolle der Polizei und ihre Pflichten zu erklären und transparent zu machen. Vor allem die Tatsache, dass die Polizei verpflichtet ist, das grundgesetzlich garantierte Versammlungsrecht zu gewährleisten, ist häufig nicht hinreichend bekannt.

In den Anfängen kamen "AKT" vor allem rund um den 1. Mai zum Einsatz. Da die Arbeit dort sehr erfolgreich war, werden "AKT" inzwischen bei allen größeren Versammlungen (Demonstrationen) und Veranstaltungen eingesetzt, um durch Gespräche und direktes Zugehen auf die Teilnehmer und ggf. Gegendemonstranten Gewaltbereitschaft zu senken und Aggressionen abzubauen.

Die "AKT"-Beamten sind durch ihre schwarzen "Polizei"-Basecaps und die gelben Westen mit der Rückenaufschrift "Anti-Konflikt-Team" leicht zu erkennen. Sie tragen im Einsatz keinerlei Schutzkleidung.

Die rund 220 Beamten aus den verschiedensten Dienstbereichen der Polizei, die im "AKT" mitarbeiten, haben sich durchweg freiwillig gemeldet und üben diese Aufgabe zusätzlich zu ihrem "normalen Dienst aus. Die Mitarbeiter wurden in speziellen Seminaren gezielt auf die Tätigkeit vorbereitet.

Kontakt

Der Polizeipräsident in Berlin
Direktion Zentrale Aufgaben
Königstr. 5
14163 Berlin
- Zehlendorf
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Dir ZA St 42 AKT
Herr Behring
Tel.: (030) 4664 - 980420