Bilanz der polizeilichen Verkehrskontrollen zur Schulwegüberwachung

Polizeimeldung vom 19.08.2019
berlinweit

Nr. 2024
In den vergangenen zwei Wochen hat die Polizei Berlin die ersten Schultage nach den Sommerferien und die Einschulung tausender Erstklässler mit intensiven Überwachungsmaßnahmen auf den Schulwegen begleitet. Da die überwiegende Mehrheit dieser Kinder noch unerfahren im richtigen Verhalten im Straßenverkehr ist, ging es vorwiegend darum, sie beim Start in die neue Lebensphase vor den vielfältigen Gefahren im Straßenverkehr zu schützen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Verstöße gerichtet, die immer wieder im Nahbereich von Schulen festgestellt worden waren. Auch die Verkehrssicherheitsberatenden der Abschnitte waren mit insgesamt 1.250 Präventionseinsätzen eingebunden und sensibilisierten sowie informierten insbesondere Schülerinnen und Schüler sowie Eltern zielgerichtet. Insgesamt wurden 8.329 Kraftfahrende und 2.885 Radfahrende angehalten und angesprochen. Trotz der im Vorfeld angekündigten Kontrollen sind auf Straßen, in denen wegen der vielen anzutreffenden Kinder besonders vorsichtig hätte gefahren werden müssen, insgesamt 6.295 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt worden. Viele Eltern sicherten ihre Kinder in den Fahrzeugen nicht vorschriftsmäßig. In 169 Fällen wurden Anzeigen gefertigt. Des Weiteren wurden unmittelbar vor Schulen insgesamt 2.619 Halt- und Parkverstöße geahndet. Darüber hinaus haben 125 Fahrzeugführende und fünf zu Fuß Gehende rote Ampeln missachtet; 41 Fahrzeugführende wurden angehalten, weil sie den Vorrang an Zebrastreifen nicht beachtet hatten. Es mussten 37 Strafanzeigen wegen Fahrerlaubnisvergehen und zwölf wegen Fahrens ohne Versicherung gefertigt werden. Auch neun alkohol- beziehungsweise drogenbeeinflusste Kraftfahrende sind erkannt worden. Die Polizei Berlin wird auch im weiteren Jahresverlauf die Schulwege im Auge behalten.