Nach Überfall auf Juwelier - Tatverdächtige mit Bildern gesucht

Polizeimeldung vom 22.12.2017
Charlottenburg-Wilmersdorf

Nr. 2923
Nach dem Überfall auf einen Juwelier am Kurfürstendamm, der sich am 21. Dezember gegen 16.20 Uhr ereignet hatte, bittet das ermittelnde Landeskriminalamt um Mithilfe.

Die beiden auf den Bildern abgebildeten Männer sind dringend verdächtig, an dem Raubüberfall beteiligt gewesen zu sein.

Gegen den Tatverdächtigen, der unmaskiert auf dem Überwachungsfoto abgebildet ist, wurde heute ein Haftbefehl erlassen- nach dem Mann wird intensiv gefahndet.

Hinweise zu den Personen nimmt das ermittelnde Raubkommissariat des Landeskriminalamts Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664-944201 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Erstmeldung Nr. 2917 vom 22.12.2017: Juwelier am Kudamm überfallen
Drei unbekannte Männer überfielen gestern Nachmittag einen Juwelier am Kurfürstendamm in Charlottenburg. Nach den bisherigen Ermittlungen erschien gegen 16.20 Uhr ein Mann am Eingang des Geschäfts und täuschte vor, ein Kunde zu sein. Als ein Sicherheitsmitarbeiter, der vor der Tür stand, ihm die Tür öffnete, soll sich ein zweiter, maskierter Mann von hinten dem 43-Jährigen genähert und ihn mit einem Hammer niedergeschlagen haben. Der Sicherheitsmann wurde schwer an der Schulter verletzt und ging zu Boden. Beide Räuber betraten anschließend die Verkaufsräume. Während der Schläger mit dem Hammer mehrere Glasvitrinen zerstörte und eine größere Anzahl von Armbanduhren entwendete, blieb sein Mittäter mit einer Schusswaffe in der Hand an der Tür stehen. Als wenig später ein mutmaßlich dritter Täter, der sich auf dem Kurfürstendamm Ecke Wielandstraße aufgehalten haben soll, den beiden ein Zeichen gegeben haben soll, flüchteten die Unbekannten aus dem Geschäft zu Fuß nach Angaben von Zeugen in Richtung Wielanstraße und Walter-Benjamin-Platz. Der Geschäftsführer und zwei Mitarbeiterinnen, die sich in den Räumen des Geschäfts befanden, blieben unverletzt. Der Sicherheitsmitarbeiter wurde mit schweren Schulterverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Ermittlungen, die ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen hat, dauern an.