Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen

Polizeimeldung vom 17.12.2017
Mitte

Nr. 2873
In Mitte gab es in der vergangenen Nacht eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Gegen 1 Uhr wurde die Polizei zu einer Schlägerei auf dem U-Bahnhof Jannowitzbrücke alarmiert. Am Ort eingetroffen schilderte ein Fahrgast den Beamten, dass er mit einem Zug der Linie U8 in Richtung Wittenau unterwegs war. Am U-Bahnhof stiegen vier Männer im Alter von 33, 36, 41 und 42 Jahren in den Waggon ein und wurden dann von einer Personengruppe, die sich im Zug befand, wieder aus dem Zug zurück auf den Bahnsteig gestoßen. Daraufhin entwickelte sich zwischen den beiden Gruppen eine Auseinandersetzung. Dabei sollen nach Angaben des Zeugen auch Flaschen geworfen und Reizgas versprüht worden sein. Im Anschluss flüchtete die Personengruppe, die zuvor im Zug war.
Polizisten nahmen auf dem Bahnsteig das Quartett, das mit der U-Bahn fahren wollte, wegen der Schlägerei zunächst vorläufig fest. Der 31-, der 36- und der 41-Jährige erlitten Reizungen an den Augen. Darüber hinaus erlitten zwei unbeteiligte junge Männer, beide 18 Jahre alt, Augenreizungen, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Sie hielten sich zur Tatzeit im Zug auf und waren von dem Reizgas getroffen worden. Der Augenzeuge bestätigte den Einsatzkräften, dass die beiden jungen Männer sich nicht an der Schlägerei beteiligt hatten. Die vier vorläufig festgenommenen Beteiligten wurden nach Personalienfeststellungen am Ort entlassen. Polizeibeamte fertigten Strafanzeigen wegen wechselseitiger Körperverletzungen sowie wegen fahrlässiger Körperverletzung. Es waren neun Funkwagen, zwei Zivilstreifen und fünf Gruppenstreifen von zwei Einsatzhundertschaften auf dem U-Bahnhof Jannowitzbrücke im Einsatz. Die Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei der Direktion 3.