Vorsicht vor falschen E-Mails mit Absender Polizeipräsidium Köln

Polizeimeldung vom 09.12.2016
bundesweit

Nr. 2989
Die Polizei warnt vor einer so genannten Massen-E-Mail, die seit Anfang Dezember bundesweit zahlreiche Empfänger erreicht. In der E-Mail mit dem Absender „Polizeipräsidium Köln, Polizeiinspektion Cyberabteilung“ werden die Empfänger personalisiert angeschrieben und ihnen wird mitgeteilt, dass gegen sie ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges bei der Polizei in Köln geführt wird. Um nähere Informationen zu erhalten, könne man sich die Ermittlungsakte, die im Anhang der E-Mail als Word-Datei beigefügt sei, anschauen. Sobald man die Datei öffnet, installiert sich automatisch ein Trojaner, der den Computer verschlüsselt oder Onlinebanking-Daten ausspäht. Nach ersten Ermittlungen der Polizei in Köln wurden die E-Mails aus dem Ausland versandt. Die vollständige Pressemeldung der Polizei Köln finden Sie hier.

Die Polizei rät:
  • Öffnen Sie den Anhang auf keinen Fall und löschen Sie die E-Mail ungelesen.
  • Seien Sie generell bei nicht erwarteten E-Mails mit Anhängen besonders vorsichtig und öffnen Sie diese nicht.
  • Sollten Sie den Absender einer E-Mail mit Anhang nicht kennen, wird empfohlen, diese sofort zu löschen.
  • Besondere Vorsicht ist zudem bei E-Mails geboten, die vermeintlich von Banken stammen: Geldinstitute werden niemals E-Mails verschicken, in denen verlangt wird, die PIN oder andere Daten zu übermitteln.