Nach fremdenfeindlichem Übergriff Opfer gesucht

Polizeimeldung vom 13.05.2016
Steglitz - Zehlendorf

Nr. 1228

Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach einem mutmaßlichen Opfer einer fremdenfeindlichen Beleidigung am Gründonnerstag in einer S-Bahn.

Nach derzeitigen Ermittlungen soll die bislang unbekannte Frau am 24. März 2016 von einem offensichtlich betrunkenen 33-Jährigen in der S-Bahn der Linie S7 gegen 19.50 Uhr fremdenfeindlich beleidigt und angebrüllt worden sein. Der Mann soll dabei ein Messer in der Hand gehalten haben. Ein unbeteiligter Fahrgast hatte die Polizei alarmiert, die den Tatverdächtigen am S-Bahnhof Wannsee festnahm. Bei ihm fanden die Beamten drei Messer, die beschlagnahmt wurden. Die Frau blieb im Zug sitzen und fuhr in Richtung Potsdam weiter.

Die Ermittler des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt bitten die betroffene Frau, sich als wichtige Zeugin zu melden. Darüber hinaus haben sie folgende Fragen:

  • Wer kennt die Frau, die von dem Mann beleidigt und bedroht wurde?
  • Wer hat den Vorfall beobachtet und kann sachdienliche Angaben machen?

Hinweise nimmt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes am Bayernring 44 in 12101 Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 – 953 300 bzw. 953 331 und per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Erstmeldung Nr. 0795 vom 25. März 2015 – Frau fremdenfeindlich beleidigt
Eine bisher unbekannt gebliebene Frau wurde gestern Abend in Nikolassee in der S-Bahn fremdenfeindlich beleidigt und bedroht. Zwischen den Bahnhöfen Grunewald und Nikolassee soll ein offensichtlich alkoholisierter 33-jähriger Mann eine Frau während der Fahrt mit fremdenfeindlichen Worten angebrüllt haben. Dabei soll er ein Messer in der Hand gehalten haben. Ein 28-jähriger Fahrgast alarmierte aus der Bahn heraus die Polizei. Als der Tatverdächtige am S-Bahnhof Wannsee ausstieg, nahmen die alarmierten Polizisten ihn fest. Bei der Durchsuchung seiner Sachen fanden die Beamten drei Messer, die beschlagnahmt wurden. Für die erkennungsdienstlichen Maßnahmen und die Blutentnahme wurde der 33-Jährige in das Polizeigewahrsam gebracht.