In Kleintierabteilung randaliert

Polizeimeldung vom 13.02.2016
Lichtenberg

Nr. 0424
Eine 28-Jährige hat gestern Abend in der Kleintierabteilung eines Baumarktes in Hohenschönhausen randaliert, Mitarbeiter beleidigt und begrapscht und Polizeibeamte angegriffen. Mitarbeiter des Baumarktes in der Ferdinand-Schultze-Straße hatten gegen 19.50 Uhr die Polizei alarmiert. Sie gaben an, die Frau bemerkt zu haben, als sie sich vor die Aquarien setzte und hineinstarrte. Eine 26-jährige Mitarbeiterin hätte die Frau angesprochen und gefragt, ob es ihr gut ginge. Die Angesprochene hätte daraufhin etwas über kranke und tote Fische gemurmelt und sei immer lauter und aggressiver geworden. Die Baumarktangestellte habe anschließend ihre 58 Jahre alte Chefin hinzugerufen, die die Frau aufforderte, den Baumarkt zu verlassen, woraufhin die Situation eskaliert sei. Nach Angaben der Angestellten schubste die verwirrt wirkende Frau die 58-Jährige, beleidigte sie und griff ihr an die Brust und an den Hintern. Auch einen 25-Jährigen begrapschte sie und beleidigte ihn. Als die zwischenzeitlich alarmierten Polizisten eintrafen, war die 28-Jährige gerade dabei, diverse Gegenstände aus Regalen zu räumen. Außerdem soll sie vor deren Eintreffen noch mehrfach ihre Brüste entblößt, Pflanzen umgestoßen und auf ein Aquarium gespuckt haben.
Auf die Aufforderung der Polizisten, das Geschäft doch jetzt bitte zu verlassen reagierte sie wiederum sofort aggressiv und ging auf die beiden los. Die Beamten konnten den Attacken ausweichen und die Frau zu Boden bringen. In ihrem Rucksack fanden sie eine Dose mit Cannabis, die beschlagnahmt wurde. In einer Gefangenensammelstelle wurde ihr einige Zeit später Blut abgenommen, da der dringende Verdacht bestand, dass sie Betäubungsmittel konsumiert hatte. Im Anschluss wurde sie in ein Krankenhaus gebracht, wo sie wegen des Verdachts der Drogenintoxikation stationär verblieb. Die Polizisten schrieben Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs, Beleidigung, Körperverletzung, Widerstands und einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.