Tatverdächtiger nach Öffentlichkeitsfahndung ermittelt

Polizeimeldung vom 15.11.2017
Tempelhof-Schöneberg

Nr. 2591
Der Tatverdächtige einer gefährlichen Körperverletzung konnte nach mehreren Hinweisen aus der Bevölkerung ermittelt werden. Es handelt sich um einen 17-jährigen Jugendlichen, der in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten polizeilich in Erscheinung getreten ist.

Zeugenaufruf Nr. 2483 vom 1. November 2017: Gefährliche Körperverletzung in U-Bahn – Polizei bittet um Mithilfe
Mit der Veröffentlichung von Fotos aus einer BVG-Überwachungskamera bittet der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin die Bevölkerung um Mithilfe.
Am Donnerstag, den 20.10.2016, gegen 0.40 Uhr trafen drei Männer in der U-Bahn der Linie 2 auf eine 19-jährige Transperson. Aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes soll sie von dem Gesuchten und seinen beiden mutmaßlichen Mittätern, die bereits ermittelt werden konnten, anfänglich beleidigt und anschließend gemeinschaftlich geschlagen und getreten worden sein. Als die Angegriffene dadurch zu Fall kam und dabei ihr Mobiltelefon verlor, wurde das von einem der Tatverdächtigen aufgehoben und gestohlen.

Erstmeldung Nr. 2615 vom 20. Oktober 2016: Beleidigt, geschlagen und Handy gestohlen
Ein transphober Übergriff ereignete sich in der vergangenen Nacht in Schöneberg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr eine 19-Jährige mit einem Zug der U-Bahnlinie 2 gegen 0.45 Uhr in Richtung Bülowstraße, als sie zunächst wegen ihres Äußeren von drei Unbekannten ausgelacht und schließlich beleidigt worden sein soll. Als sie die Männer daraufhin ansprach, sollen diese sie noch im Zug gestoßen, geschlagen und getreten haben. Angekommen am Bahnhof Bülowstraße verließ die Geschlagene den Zug und stürzte, woraufhin ihr Handy aus der Hand gefallen sein soll. Einer der Schläger soll es an sich genommen haben. Zusammen mit seinen beiden Mittätern fuhr er dann mit der U-Bahn in Richtung Ruhleben weiter. Verletzt wurde die 19-Jährige nach eigenen Angaben nicht und lehnte eine Behandlung durch die Besatzung eines Rettungswagens ab. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.