Radfahrer schwer verletzt zurückgelassen - Mutmaßlicher Fahrer des Unfallwagens ermittelt

Polizeimeldung vom 26.11.2015
Friedrichshain - Kreuzberg

Nr. 2947
Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen des Verkehrsermittlungsdienstes der Polizeidirektion 5 zu einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht vom 21. November 2015 führten gestern zum Erfolg. Nachdem es zunächst in den frühen Morgenstunden gelang, das Tatfahrzeug mit eindeutigen Unfallspuren in der Bernhard-Lichtenberg-Straße in Prenzlauer Berg sicherzustellen, konnte am Nachmittag der mutmaßliche Fahrer des Wagens in einer nahe gelegenen Wohnung überprüft werden. Den 50-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Erstmeldung Nr. 2910 vom 21. November 2015 – Radfahrer schwer verletzt zurückgelassen – Zeugen gesucht
Mit schweren Verletzungen brachten Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr in Friedrichshain heute Mittag einen 42-Jährigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Nach den Schilderungen von Zeugen fuhr der Radfahrer gegen 12.30 Uhr auf der Conrad-Blenkle-Straße in südliche Richtung, als es aus bisher ungeklärten Gründen zu einem Streit zwischen ihm und dem Fahrer eines roten Mazdas gekommen sein soll. Während der Fahrradfahrer zunächst seinen Weg fortsetzte, soll der Autofahrer darauf mehrfach sehr dicht an dem radelnden Mann vorbeigefahren sein. An der Kreuzung Conrad-Blenkle-Straße Ecke Landsberger Allee soll der Radler erneut mit dem Unbekannten gestritten haben. Schließlich fuhr er über die Landberger Straße und folgte der Ebertystraße. Wieder sei der Mazda-Fahrer sehr dicht am Fahrradfahrer vorbeigefahren, bevor es zu einer weiteren Konfrontation an der Kreuzung Ebertystraße Ecke Kochhannstraße gekommen sein soll. Hierbei soll der Radfahrer an der roten Ampel gestanden haben, als der Wagen seines Kontrahenten sich von hinten näherte, den wartenden Radler erfasste, zu Boden schleuderte und schließlich die Beine des am Boden liegenden Mannes überrollte. Anschließend entfernte sich der Fahrer des Unfallwagens, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.