Mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in der Islamistenszene vollstreckt

Polizeimeldung vom 22.09.2015
bezirksübergreifend

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 2239
Seit heute früh 6.30 Uhr durchsuchen Polizeibeamte acht Objekte in Berlin. Die Ermittlungen werden seit Monaten durch die Generalstaatsanwaltschaft Berlin wegen des Verdachts der Vorbereitung sowie der Anstiftung zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat geführt. Unter anderem wird ein Moscheeverein im Bezirk Tempelhof-Schöneberg durchsucht. Die Ermittlungen betreffen einen 51-jährigen Marokkaner, der im Verdacht steht, Dritte dazu angestiftet zu haben, sich in Syrien auf Seiten militant-jihadistischer Gruppen am bewaffneten Kampf gegen das Assad-Regime zu beteiligen. Weiterhin laufen die Ermittlungen auch gegen einen 19-jährigen Mazedonier, der im Verdacht steht, sich derzeit in Syrien am bewaffneten Kampf militant-jihadistischer Gruppen zu beteiligen.
Es liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass die Beschuldigten Anschläge in Deutschland geplant haben.