Mit Fahndung gesuchter KaDeWe-Raub-Verdächtiger gefasst

Polizeimeldung vom 08.04.2015

Die Öffentlichkeitsfahndung ist nicht mehr aktuell!

Tempelhof-Schöneberg/Mitte
Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft
Nr. 0848
Gestern Nachmittag wurde kurz nach 17 Uhr der dritte Tatverdächtige mutmaßliche KaDeWe-Räuber in Griechenland festgenommen.
Der bereits mit einer Öffentlichkeitsfahndung gesucht Mann hatte versucht, sich mit falschen Papieren über die Grenze von Griechenland in die Türkei abzusetzen. Ein zur Unterstützung an der Grenze eingesetzter Polizeibeamter der Bundespolizei war sehr aufmerksam und erkannte den Gesuchten wieder. Er ließ den Flüchtigen von seinen griechischen Kollegen ergreifen. Die notwendigen Formalitäten zur Auslieferung und Überstellung des Verdächtigen nach Berlin werden eingeleitet.

Meldung vom 30.03.2015
Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft

Nr. 0777
Nach den fortgesetzt intensiven Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und des ersten Raubkommissariats des Landeskriminalamts Berlin wurde heute Morgen ein weiterer dringend Tatverdächtiger in Aalen, im Bundesland Baden Württemberg festgenommen, wo er bei Verwandten untergetaucht war. Der bereits mit Haftbefehl Gesuchte ist dringend verdächtig, zusammen mit weiteren Mittätern den Raub auf das Kaufhaus „KaDeWe“ am 20. Dezember 2014 begangen zu haben. Gegen 7 Uhr durchsuchten die Ermittler die Wohnungen des 26-Jährigen und eines 29-jährigen Komplizen in Neukölln, Charlottenburg sowie in Aalen.

Zeugenaufruf Nr. 0662 vom 18. März 2015
Nach der kürzlich herausgegebenen Öffentlichkeitsfahndung zum Raubüberfall auf das KaDeWe am 20. Dezember vergangenen Jahres können die Staatsanwaltschaft Berlin und die Polizei Berlin einen ersten Erfolg verzeichnen.

Beamte des Landeskriminalamtes nahmen heute früh gegen 8.30 Uhr einen Tatverdächtigen in seiner Wohnung in der Schönwalder Straße in Gesundbrunnen fest, für den bereits ein Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts ausgestellt war. Es handelt sich bei ihm um einen 25-jährigen, bereits polizeilich bekannten Mann.
Auch das mutmaßliche Fluchtfahrzeug zu der Tat wurde sichergestellt.

Außerdem wurde bei einem weiteren 29-jährigen Tatverdächtigen die Wohnung in der Lietzenburger Straße in Berlin-Wilmersdorf durchsucht.

Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauert an.

Zeugenaufruf Nr. 0598 vom 10. März 2015
Ein dunkler „Audi A 4 Avant“ fuhr am Samstagvormittag, gegen 10.20 Uhr in der Ansbacher Straße auf den Bürgersteig und hielt unmittelbar vor dem dortigen Eingang des KaDeWe. Fünf maskierte Personen rannten unter „Überfall!“-Rufen in das Kaufhaus, begaben sich gezielt in die an die Firmen „Rolex“ und „Chopard“ überlassenen Verkaufsräume, zertrümmerten Vitrinen und entwendeten Schmuck sowie hochwertige Armbanduhren. Zugleich bedrohten sie anwesende Kunden sowie einen Wachmann mit einer Machete und anderen Hiebwaffen. Zudem versprühten die Männer Reizgas.
Anschließend rannten die Räuber mit ihrer erlangten Beute zurück zu dem „Audi A 4 Avant“ und es gelang ihnen, trotz vieler Zeugen vor Ort, unerkannt über den Wittenbergplatz zu flüchten. An dem Fahrzeug befanden sich Kennzeichen, die, wie sich herausstellte, in der Nacht zuvor in der Klopstockstraße in Tiergarten gestohlen worden waren.

Erstmeldung Nr. 3006 vom 20.12.2014 (Tempelhof-Schöneberg) Kaufhaus überfallen:
Bisher unbekannt gebliebene Täter verübten heute Morgen einen Überfall auf ein Kaufhaus in Schöneberg. Nach derzeitigem Kenntnisstand betraten gegen 10.20 Uhr vier maskierte Räuber das Geschäft in der Tauentzienstraße, sprühten Reizgas in Richtung eines Sicherheitsmitarbeiters und begaben sich anschließend zu mehreren Vitrinen im Erdgeschoss des Hauses. Diese zerschlugen die Täter und entwendeten offenbar Uhren und Schmuck. Danach flüchteten sie aus dem Geschäft, stiegen in ein dunkles Auto und fuhren in Richtung Martin-Luther-Straße davon. Mehrere Angestellte und Kunden des Hauses erlitten durch das versprühte Reizgas Verletzungen im Gesicht und an den Atemwegen, die behandelt werden mussten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.