Raubmord aufgeklärt

Polizeimeldung Nr. 2904 vom 30.04.2015
Steglitz - Zehlendorf

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr.1053
Nach über einjährigen gemeinsamen Ermittlungen der 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes und der Berliner Staatsanwaltschaft konnte ein Raubmord an einem 50jährigen Kioskbesitzer nun vollständig aufgeklärt werden. Dem Opfer wurden in seinem Kiosk in der Steglitzer Kniephofstraße am Valentinstag 2014 mehrere Stiche in den Oberkörper zugefügt, anschließend wurde aus dem Geschäft Bargeld geraubt. Der Kioskbesitzer erlag noch am Tatort seinen Verletzungen.

Bereits am 8. Dezember 2014 wurde ein tatverdächtiger Jugendlicher festgenommen, der sich seitdem in Untersuchungshaft befindet. Zwischenzeitlich konnte auch ein zunächst unbekannt gebliebener weiterer Tatbeteiligter ermittelt werden. Der zur Tatzeit 18-jährige Mann, gegen den ein Haftbefehl vorlag, wurde heute durch Polizeibeamte der Berliner Zielfahndung festgenommen. Der Haftbefehl wurde ihm bereits durch einen Ermittlungsrichter verkündet.

Meldung Nr. 2904 vom 8. Dezember 2014 – Festnahme wegen Raubmordes- weiterhin Zeugen gesucht
Wegen des dringenden Tatverdachts des Raubmordes haben Polizeibeamte am 8. Dezember 2014 einen 17-Jährigen festgenommen. Dem damals 16-jährigen Jugendlichen wird vorgeworfen, im Februar dieses Jahres am Abend des Valentinstages in Steglitz einen Kioskbesitzer in der Kniephofstraße überfallen zu haben.

Dabei hatte er derzeitigen Ermittlungen zufolge seinem 50-jährigen Opfer zwischen 17.45 Uhr und 18.45 Uhr mehrere Stiche in den Oberkörper zugefügt und anschließend Geld und Zigaretten geraubt. Der Kioskbesitzer erlag noch am Tatort seinen Verletzungen.

Die monatelangen gemeinsamen Ermittlungen der 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes und der Berliner Staatsanwaltschaft führten schließlich auf die Spur des Jugendlichen, der als so genannter Schwellentäter wegen der Begehung von Raub- und Gewaltstraftaten bereits polizeibekannt war. Der mutmaßliche Täter wurde heute im Anschluss einer Hauptverhandlung in anderer Sache noch im Gerichtssaal des Amtsgerichts Tiergarten in der Turmstraße festgenommen. Der gegen ihn bereits im Vorfeld der Festnahme erwirkte Haftbefehl wurde ihm von einem Ermittlungsrichter verkündet.

Im Zusammenhang mit diesem Raubmord hatte die ermittelnde Mordkommission trotz der Festnahme des Tatverdächtigen weiterhin um Mithilfe der Bevölkerung gebeten. Insbesondere, weil die Ermittler nicht ausschließen konnten, dass der Jugendliche bei der Tatausführung Komplizen hatte. Die Staatsanwaltschaft Berlin hatte im September für Hinweise, die zur Überführung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von bis zu 5000,- Euro (in Worten: fünftausend) ausgelobt.

Meldung Nr. 2114 vom 9. September 2014 – Nach Raubmord an Kioskbesitzer – Belohnung ausgesetzt
Im Zusammenhang mit dem Raubmord an einem Kioskbesitzer in Steglitz bat die ermittelnde Mordkommission weiterhin um Mithilfe der Bevölkerung. Die Staatsanwaltschaft Berlin hatte für Hinweise, die zur Überführung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von bis zu 5000,- Euro (in Worten: fünftausend) ausgelobt.

Wie berichtet, war der 50-jährige Thomas W. am 14. Februar 2014 Opfer eines Raubmordes geworden. Der oder die bisher unbekannten Täter hatten den Kioskbesitzer nach bisherigen Ermittlungen zwischen 17.45 Uhr und 18.45 Uhr in seinem Geschäft in der Kniephofstraße getötet.
Die Belohnung ist ausschließlich für Personen aus der Bevölkerung bestimmt, nicht für solche, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Personen, die an der Tat beteiligt waren, sind von einer Zuteilung der Belohnung ausgeschlossen. Die Verteilung der Belohnung findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt.

Erstmeldung Nr. 0390 vom 15. Februar 2014 – Gewaltverbrechen in Steglitz – Ermittler suchen Zeugen
In einem Zeitungsladen in Steglitz wurde gestern Abend ein Mann mit einer Stichverletzung leblos aufgefunden. Nach den bisherigen Erkenntnissen betraten gegen 18.45 Uhr ein Mann und eine Frau das Geschäft in der Kniephofstraße Ecke Göttinger Straße und entdeckten den auf dem Boden Liegenden. Sofort alarmierte Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr sowie ein Notarzt konnten nicht mehr helfen. Aufgrund der Auffindesituation übernahm eine Mordkommission des Landeskriminalamtes die Ermittlungen. Noch in den Abendstunden wurde der Tatort genau untersucht, Spuren gesichert und auch Hunde zur Suche nach dem Täter eingesetzt. Letztmalig lebend gesehen wurde der Getötete gegen 17.45 Uhr.
Die genauen Umstände der Tat sind Gegenstand der andauernden Ermittlungen. Auch ob es sich bei dem Toten um den 50-jährigen Pächter des Ladens handelt muss noch abschließend geklärt werden. Eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion soll heute erfolgen.