Direkt zum Inhalt der Seite springen

Computerkriminalität

Phishing, Viren, Trojaner, Dialer und Co.

Mit dem Sicherheitskompass gefahrlos durchs Internet surfen


Computer werden immer schneller und besser. Beinahe jeder Haushalt verfügt über einen Internetanschluss und mindestens ein E-Mail-Postfach. So lassen sich auch Bankgeschäfte ganz bequem vom heimischen Sofa aus tätigen. Doch Vorsicht – hier können Gefahren lauern.

Viele Verbraucher sind häufig zu sorglos im (weltweiten) Netz unterwegs und sind sich der Sicherheitsrisiken beispielsweise beim Online-Banking oder Online-Handel nicht bewusst. Und auch gegen Datenklau sind PC-Nutzer nicht gefeit.

Ferner hat der Diebstahl von hochwertiger Hardware wie Notebooks, Computer und Zubehör den Charakter eines Massendelikts angenommen.

Um hier keinen kriminellen Machenschaften zum Opfer zu fallen, ist ein sicherheitsbewusstes Verhalten und geeignete Sicherheitstechnik notwendig.

Zur Sensibilisierung der Bevölkerung, aber auch einzelner Zielgruppen wie mittelständische Unternehmen hat die Polizei gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unter www.polizei-beratung.de(Externer Link) und www.bsi-fuer-buerger.de(Externer Link) eine Online-Kampagne gestartet.

Kern der Aktion ist ein „Sicherheitskompass“(Externer Link) mit zehn goldenen Regeln zu den häufigsten Sicherheitsrisiken. Tipps und Informationen, wie man seinen PC, Notebooks und Hardwarekomponenten sowie sensible Daten gegen Diebstahl und unbefugte Nutzung sichert, finden sich im "Merkblatt zur Hardwaresicherheit"(Externer Link).

Das Thema Phishing(Externer Link), das unmittelbar mit einem weiteren Phänomen, nämlich dem Anwerben so genannter Finanzagenten, zusammenhängt, hat an Bedeutung zugenommen.
Hintergrund ist, dass entweder mittels einer empfangenen E-Mail der vermeintlichen Bank über einen Link oder eines zuvor auf dem PC des Opfers installierten Trojaners(Externer Link), die Zugangsdaten (PIN) zum Online-Banking und die TAN für die Kontoverfügung abgefangen werden. Nach Eingabe der TAN durch das Opfer und der Bestätigung des „senden“- Buttons bricht der Kontakt zum Bank-Server ab. Eine Fehlermeldung erscheint im Browserfenster („Servicefehler oder ähnliches) und gibt an, dass die Verbindung vorläufig nicht möglich ist, die TAN aber aus Sicherheitsgründen als „verbraucht“ gilt.
Wenn am nächsten Tag das Opfer die Buchung wiederholen will, muss festgestellt werden, dass die TAN nicht verbraucht war, sondern für eine Abbuchung, in den meisten Fällen zwischen 6.000,- ¤ und 8.000,- ¤, benutzt wurde.
Das Geld wurde auf das Konto einer zuvor per E-Mail oder per Internetjobsuche angeworbenen Person transferiert, die dann den Auftrag hat, das Geld in bar abzuheben und mittels Western Union an eine zuvor benannte Person in St. Petersburg oder ähnlich zu senden.
Der Person wird für die Zurverfügungstellung des eigenen Kontos eine Provision i.H.v. bis zu 10 % des zuvor auf das Konto überwiesenen Geldes versprochen. Der Person wird erklärt, dass sie Mitarbeiter einer Firma sei, die die finanziellen Transaktionen mitsteuern soll.

Die sog. „Phishing-Mails“ sollten immer ungelesen gelöscht werden.
Kein Bankinstitut wird seine Kunden derart nach vertraulichen Daten fragen.

Hinweis: Das Landeskriminalamt ermittelt gegen Finanzagenten wegen Computerbetruges, Beihilfe zur Geldwäsche und Verstoß gegen das Kreditwesengesetz.
Bsp.pdf

Beispiel einer E-Mail, mit welcher versucht wird, unbescholtene Bürger als Finanzagenten zu werben laden »

(Bsp.pdf, 343837 KB)

Weiterführende Informationen zu den verschiedenen Themen (z.B. Phishing, Dialer etc.), Gefahren im Internet und wie Sie sich davor schützen können, finden Sie auch unter den folgenden Links:

Linkliste


www.polizei-beratung.de(Externer Link) (Das bundesweite Vorbeugungsprogramm Ihrer Polizei)

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik(Externer Link)

Bundesnetzagentur(Externer Link) (u.a. Dialer-Missbrauchsgesetz, Spam)

TU-Berlin - Sicherheit im Internet(Externer Link) (Sicherheitslücken in www-Browsern und Infos zu aktuellen Hoaxes, Viren und Würmern)

Fachbegriffe

Spezielle Begriffserklärungen finden sich z.B. auch in der freien Enzyklopädie Wikipedia(Externer Link):

Adware(Externer Link)
Computervirus(Externer Link)
Computerwurm(Externer Link)
Dialer(Externer Link)
Hoax(Externer Link)
Malware(Externer Link)
Pharming(Externer Link)
Phishing(Externer Link)
Spam(Externer Link)
Spoofing(Externer Link)
Spyware(Externer Link)
Trojanisches Pferd(Externer Link)

Kontakt

Der Polizeipräsident in Berlin
Landeskriminalamt
LKA 336/337

Martin-Luther-Str. 105
10825 Berlin


Stadtplan

Tel.: (030) 4664 - 0

Fahrverbindungen

Bus-Haltestellen:
Dominicusstr./Hauptstr.:
104, 187, 248, N42, M46, M48, M85
Rathaus Schöneberg:
104, N42, M46

U-Bahnhöfe:
U Rathaus Schöneberg:
U4