Direktion 1 - Kriminalpolizei

Dienstmarke der Kriminalpolizei
Bild: Polizei Berlin

Im Referat Kriminalitätsbekämpfung der Direktion 1 (Dir 1 K) werden die Aufgaben der Kriminalpolizei wahrgenommen. Es gliedert sich in drei Inspektionen:

K 1 – Kriminaldauerdienst

Der Kriminaldauerdienst ist rund um die Uhr besetzt. Die hier arbeitenden Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten nehmen bei schwereren Straftaten (z.B. Raub, Wohnungseinbruch, Kraftfahrzeugdiebstahl) die sofort erforderlichen Ermittlungen vor. Dazu gehören die Spurensicherungen und erste Vernehmungen.

Außerdem ist dieser Inspektion eine operative Einheit angegliedert, die in schwerwiegenden oder länger anhaltenden Ermittlungsverfahren die kriminalpolizeiliche Sachbearbeitung unterstützt.

K 2 und K 3 – Kriminalpolizeiliche Sachbearbeitung

Die kriminalpolizeiliche Sachbearbeitung ermittelt in Fällen schwerer Delikte, beispielsweise Einbruch, Kfz-Diebstahl, gefährlicher Körperverletzung oder Raub. Die eingehenden Strafanzeigen werden nach Zuständigkeit bis zur Abgabe an die Amts- oder Staatsanwaltschaft bearbeitet. Zur Ermittlungsarbeit gehören beispielsweise Vernehmungen, Spurensicherungen, Spurenauswertungen, Durchsuchungen und Festnahmen.

Im K 2 befasst sich eine “operative Gruppe” ausschließlich mit dem Deliktsfeld Tageswohnraumeinbruch und geht Hinweisen, Beobachtungen und Feststellungen nach, um Brennpunkte zu erkennen und zu bekämpfen.

Der Verkehrsermittlungsdienst (VED) ist ebenfalls im K 2 angegliedert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verkehrsermittlungsdienstes verfügen über spezielle technische Hilfsmittel und sind für die Aufnahme von und Ermittlung zu umfassenden und schweren Verkehrsunfällen sowie die Bearbeitung von Verkehrsstraftaten ausgebildet.

Dir 1 K 24 ZentraB ist ein Kommissariat zur zentralisierten und standardisierten Bearbeitung von bestimmten Straftaten mit vorwiegend einfach gelagerten Sachverhalten wie z. B. Ladendiebstahl, Beförderungserschleichung, Fahrraddiebstahl, Sachbeschädigung, einfacher Diebstahl, Unterschlagung oder Diebstahl an Kfz.

Im K 3 ist u.a. die Operative Gruppe Jugendgruppengewalt“ (OGJ) angegliedert. Sie hält engen Kontakt zu polizeilich relevanten Jugendgruppen. Die OGJ hat dadurch einen guten Überblick über Strukturen einzelner Gruppierungen, was zu einer schnelleren Tataufklärung führen kann.

AGIA (Arbeitsgebiet interkulturelle Aufgaben)

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AGIA halten engen Kontakt zu Vereinen, Verbänden und Religionsgemeinschaften, die von oder für Migranten betrieben werden. Mit ihrer Netzwerkarbeit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der Kulturen untereinander. (z.B. N.i.A.s. – Nicht im Abseits stehen)

Ferner verfügen sie über spezielles Fachwissen rund um das Ausländerrecht und beraten Kolleginnen und Kollegen beispielsweise in Fällen von illegalem Aufenthalt oder Passfälschungen.