Serviceeinheit Personal - Referat Ärztlicher Dienst SE Pers D

Stethoskop liegt auf einem EKG-Auszug
Bild: fovito - Fotolia.com

Das Referat Ärztlicher Dienst der Polizei Berlin wird durch einen Verwaltungsbeamten geleitet, dem die Bereiche Medizinischer Dienst, Service und Verwaltung, Sanitätseinsatzdienst und Sozialbetreuung unterstellt sind.

SE Pers D 1 – Medizinischer Dienst

Direkt der Referatsleitung unterstellt ist der ärztliche Arbeitsbereich, dem Polizeiärztinnen und Polizeiärzte der Fachrichtungen Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Sportmedizin, Chirurgie, Arbeits- und Betriebsmedizin sowie Neurologie und Psychiatrie angehören. Diese sind insbesondere mit der Erstellung von ärztlichen Gutachten und Stellungnahmen zu beamten- und arbeitsrechtlichen Fragen und der Beurteilung der Einsetzbarkeit der Beschäftigten im Hinblick auf die besonderen gesundheitlichen Anforderungen im Dienst der Polizei befasst.

Darüber hinaus werden Auswahl- und Einstellungsuntersuchungen für Polizei- und Feuerwehr durchgeführt und ärztliche Hilfe bei polizeispezifischen Einsätzen gewährt.

SE Pers D 21 – Service und Verwaltung

Hierzu gehört die Büroleitung mit den Bereichen:

  • Personalbetreuung/Blutentnahmedienste
  • Bereitstellung medizinischer Geräte und Produkte
  • Haushalt und Unterkunftsangelegenheiten
  • Bereitstellung von Honorarärzten bei Rückführungen
  • Gesundheitsaktenhaltung
  • sowie die medizinischen Funktionsbereiche (Ärztliche Untersuchungsstelle, Audiometrie, Sehtest, Auswahluntersuchung, Ergometrie, Labor, Röntgen und Impfstelle)

SE Pers D 22 – Sanitätseinsatzdienst

Zu den Aufgaben des Sanitätseinsatzdienstes gehören u.a. die:

  • die Betreuung der Polizeikräfte bei besonders gefahrengeneigten Tätigkeiten sowie in Einsatzlagen
  • die praxisorientierte Aus- und Fortbildung im Bereich der “Ersten Hilfe” und des Sanitätswesens für alle Polizeimitarbeiter_innen
  • die sanitätsmäßige Betreuung bei Rückführungen
  • Belehrung/Einweisung der Mitarbeiter_innen nach dem Infektionsschutzgesetz
  • die hygienische Überwachung von Polizeidienststellen, -unterkünften und -kantinen

SE Pers D 23 – Sozialbetreuung

Zu den Schwerpunkten der Sozialmedizinischen Betreuung zählen insbesondere die Betreuung von Beschäftigten der Polizei und Feuerwehr und deren Angehörigen bei

  • Abhängigkeitsproblemen wie Alkohol, Medikamente, Kaufen, Spielen und Essstörungen
  • psycho-sozialen Notlagen wie Depressionen, Angst- und Panikattacken, Trennungs- und Verlustsituationen, Suizidalität, finanzielle Notlagen, Lebenskrisen
  • dienstlichen Problemen wie Konflikte mit Kolleginnen/Kollegen, Vorgesetzten, auch Mobbing, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Begleitung bei Straf- und Disziplinarverfahren
  • Posttraumatischen Belastungsreaktionen nach Verkehrsunfällen, Schusswaffengebrauch und anderen belastenden Situationen
  • Begleitung bei Schwersterkrankungen und Sterbebegleitung