Selbsternannte „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ als Herausforderung

15.05.2018

Achtung: Die Veranstaltung ist ausgebucht, weitere Anmeldungen können wir leider nicht entgegen nehmen.

Die Szene der Reichsbürger umfasst immer mehr Personen, auch in Berlin. Sie wollen keine Bürger der Bundesrepublik Deutschland sein. Um dies zu begründen, bedienen sie sich allerlei kruder Argumentationen. Dass dies keine harmlose Marotte ist, haben die Übergriffe der letzten Monate gezeigt. Mit einer Melange aus Verschwörungstheorien und rechtsextremer Ideologie wird ein konfrontatives Auftreten gerechtfertigt, das die Repräsentanten des Staates vor erhebliche Herausforderungen stellt.
Mit der Kooperationsveranstaltung wollen die Berliner Landeszentrale für politische Bildung und die Abteilung Verfassungsschutz der Senatsverwaltung für Inneres und Sport über das Phänomen und seine Ausbreitung in Berlin aufklären und Handlungsmöglichkeiten mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Justiz, Verwaltung, Polizei und politische Bildung diskutieren.

Flyer Reichbürger

PDF-Dokument (426.3 kB)

  • Datum:

    Dienstag, 15. Mai 2018

  • Programm:

    • 10.00 Uhr

    Begrüßung

    • Thomas Gill (Leiter der Berliner Landeszentrale für politische Bildung)
    • Bernd Palenda (Leiter des Berliner Verfassungsschutzes)
    • 10.15 Uhr
    • Lage in Berlin
      Bernd Palenda (Leiter des Berliner Verfassungsschutzes)
    • Anschließend: Fragen und Diskussion

    Moderation: Thomas Gill

    • 12.00 Uhr

    Mittagspause mit kleinem Imbiss

    • 12.30 Uhr

    Workshop-Phase I

    • 14.00 Uhr

    Kaffeepause

    • 14.20 Uhr

    Workshop-Phase II

    • 15.50 Uhr

    Abschiedskaffee

    • 16.15 Uhr

    Ende

  • Workshops:

    1. „Rechtliche Handlungsmöglichkeiten“, Matthias Weidling (Generalstaatsanwaltschaft Berlin)
    2. „Das Profil des Reichsbürgers“, Jan-Gerrit Keil, Kriminalpsychologe (Landeskriminalamt Brandenburg)
    3. „Wenn Reichsbürger und Verwaltung aufeinander treffen“, Reinhard Neubauer Justitiar (Landkreis Potsdam-Mittelmark)
    4. „Zivilgesellschaftliche und politische Handlungsstrategien“, Jan Rathje (Amadeu Antonio Stiftung)
  • Ort:

    Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, Besucherzentrum / Stadtplan

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei

  • Anmeldung:

    Die Veranstaltung ist ausgebucht, weitere Anmeldungen können wir leider nicht entgegen nehmen.

  • Verantwortung:

    Eine Kooperationsveranstaltung der Berliner Landeszentrale mit der Abteilung Verfassungsschutz der Senatsverwaltung für Inneres und Sport

  • Ansprechperson:

    Thomas Gill, E-Mail, Telefon (030) 90227 4961