Reform der EU? Wie viel Europa wollen wir, wie viel Europa brauchen wir?

29.05.2018

Forum/Diskussion (Achtung: geänderte Uhrzeit)

Die Europäische Union hat in den letzten Jahren mehr als einmal vor einer Zerreißprobe gestanden. Die Schuldenkrise im Euroraum, das ökonomische Gefälle zwischen Nord und Süd, unvereinbare Positionen zum Umgang mit Flucht und Migration, schließlich der bevorstehende Brexit und autoritäre Bestrebungen im Osten der Union – all diese Entwicklungen haben offengelegt, dass der Zusammenhalt der Union nichts Selbstverständliches mehr ist und die EU vor einem Berg von Herausforderungen steht. Mit der Wahl Emmanuel Macrons zum französischen Staatspräsidenten und der Rückkehr Frankreichs auf die europäische Bühne ist nun aber neue Bewegung in die Diskussion um eine Reform der EU gekommen, auch in Deutschland. Wie geht es weiter mit der Währungsunion und der Eurozone – muss speziell Deutschland solidarischer werden und zu mehr Zugeständnissen bereit sein? Auf welchen Politikfeldern bedarf es mehr Europa, auf welchen möglicherweise weniger? Wie kann es gelingen, die Spaltungstendenzen in der EU zu überwinden? Und schließlich: Wie viel Nationalstaat wollen wir überhaupt noch?

  • Inputs:

    • Prof. Markus C. Kerber (Institut für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht an der TU Berlin sowie Gründer von Europolis)
    • Dr. Christine Pütz (Referentin für EU/Nordamerika im Europa-Referat der Heinrich-Böll-Stiftung)
  • Kooperationspartner:

    Discussing World Politics

  • Datum:

    Dienstag, 29. Mai 2018

  • Zeit:

    18.30 bis 21.00 Uhr

  • Ort:

    Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, Besuchszentrum / Stadtplan

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

  • Ansprechperson:

    Reinhard Fischer, E-Mail, Telefon (030) 90227 4962