Der Krieg 1967 - 50 Jahre danach: Die deutsche Perspektive

20.06.2017

Forum

Die Veränderungen des Juni 1967 prägen den Nahen Osten bis auf den heutigen Tag. Nachdem das Westjordanland und Ostjerusalem im Zuge des Sechs-Tage-Kriegs von Israel erobert wurden, ist das Land geprägt von Gewalt und immer wieder scheiternden Friedensbemühungen auf beiden Seiten. Diese Realität wird zunehmend auch zum zentralen Gegenstand der deutsch-israelischen Beziehungen.

Welchen Einfluss hat der Krieg auf die israelische Zivilgesellschaft, deren Sicherheit laut Angela Merkel „zur deutschen Staatsräson“ gehört? Wie gehen Politik, Medien und Zivilgesellschaft in Deutschland mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt um? Darf die Bundesrepublik sich vor dem Hintergrund der deutsch-jüdischen Vergangenheit einmischen – oder ist es nicht sogar vielmehr ihre Pflicht, gerade aufgrund dieser Vergangenheit?

Anlässlich des 50. Jahrestages des Krieges lädt der New Israel Fund-Deutschland (NIF) in Kooperation mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung in das Berliner Rathaus ein, um diese und weitere Fragen anzugehen. Der NIF ist die führende israelische Organisation zur Förderung von Demokratie und Menschenrechten in Israel und ist seit 2014 auch in Deutschland vertreten.

Die Veranstaltung wird begleitet von der Ausstellung Schau mich an – israelisch-palästinensische Begegnungen, initiiert und getragen von Givat Haviva Deutschland.

  • Einlass:

    18.00 Uhr

  • Beginn:

    19.00 Uhr

  • Musikalische Eröffnung:

    • Yael Deckelbaum, Prayer of the Mothers
  • Grußworte:

    • MdB Volker Beck (B‘90/Grüne, Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe)
    • Ofer Waldman (Vorstandsvorsitzender des New Israel Fund Deutschland)
  • Keynote:

    • Talia Sasson (Präsidentin des New Israel Fund)
  • Musikalisches Intermezzo:

    • Berliner Orient Ensemble – (Anat Tuvia (Gesang), Hassan Abul Fadl (Oud), Gidi Farhi (Kontrabass), Mevan Younes (Buzuqi))
  • Podiumsdiskussion:

    • Dr. Ruth Kinet (Journalistin, Deutschlandfunk Kultur)
    • Jörn Böhme (Aufsichtsratsmitglied des NIF-Deutschland, Referent für Nahost und Nordafrika der Fraktion B’90/Grüne im Bundestag)
    • Riad Othman (Nahostkoordinator, Medico International Deutschland)
    • Ofer Waldman (NIF-Deutschland)
  • Moderation:

    • Shelly Kupferberg (Journalistin und Moderatorin)
  • anschl. Empfang

    20.45 Uhr

  • Datum:

    Donnerstag, 20. Juni 2017

  • Zeit:

    von 19.00 bis 22.00 Uhr

  • Ort:

    Berliner Rathaus, Hauptsaal, Jüdenstraße 1, 10178 Berlin / Stadtplan

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Um Anmeldungen wird gebeten unter koordinator@nif-deutschland.de

  • Ansprechperson:

    Thomas Gill, E-Mail, Telefon (030) 90227 4961