Der Werdersche Markt zwischen Friedrichswerderscher Kirche und Reichsbankgebäude ist ein heute kaum mehr erkennbarer historischer Stadtplatz. Seine ursprüngliche Lage wird am ehesten durch den 1928 von Hugo Lederer geschaffenen Bärenbrunnen bezeichnet. Der Markt war der natürliche Mittelpunkt des Friedrichswerders, einer ab 1657/58 westlich der Stadtgrenzen angelegten Neustadt, die in Befestigungsanlagen einbezogen wurde und 1710 zu Berlin kam.
An der Südseite stand das 1672 von Giovanni Simonetti erbaute Werdersche Rathaus. Nachdem es 1794 abbrannte, entstand dort 1798-1800 die Berliner Münze. Nach deren Auszug 1871 war es bis zum Abriß 1886 Polizeirevier. Für die Werdersche Kirchengemeinde erstand bis 1701 an der Nordseite die Friedrichswerdersche Kirche.
)| Adresse: |
Werderscher Markt
Werderscher Markt
10117
Berlin
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| Buch: | Stengel, Mathias: Berlin-Mitte. Tradition, Kultur und Szene im Herzen Berlins. Jaron Verlag![]() |
| Nahverkehr: | Tram:
Am Kupfergraben: M1
Bus:
U-Bahn:
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