In unmittelbarer Nähe zur Neuen Nationalgalerie und dem Kupferstichkabinett sticht ein Gebäude zwischen all den modernen Bauten des Kulturforums heraus: die St. Matthäuskirche. Das enorme Bevölkerungswachstum, was Berlin zur Mitte des 19. Jahrhunderts verzeichnete, verlangte nach einer entsprechenden Anzahl an Pfarrkirchen in der Stadt. Im Bereich des südlichen Tiergartens entstand Ende der 1830er Jahre das sogenannte „Geheimratsviertel“, in dem vorrangig Höhere Beamte, Unternehmer, Künstler und Wissenschaftler wohnten. Die Gründung einer eigenen Gemeinde wurde durch einen Kirchenbauverein unterstützt, der die Planung und Durchführung des Kirchenbaus überwachte.
Der dreischiffige Kirchenbau wurde nach den Plänen von August Stüler errichtet und orientierte sich an der oberitalienischen Romanik. Die Kirche wurde nach knapp anderthalbjähriger Bauzeit im Herbst 1845 fertiggestellt und am 17. Mai 1846 in einer feierlichen Zeremonie eingeweiht.
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges kam es rund um das Gotteshaus zu heftigen Kämpfen, die letztlich zu einem Brand in der Kirche führten. Die heute unter Denkmalschutz stehende Kirche wurde zwischen 1956 und 1960 wiederaufgebaut und ist inzwischen Teil des Kulturforums geworden.
Hier finden Sie weitere Kirchen.
| Adresse: |
St. Matthäuskirche
Matthäikirchplatz (Kulturforum)
10785
Berlin
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| Telefon: | 030 26 21 20 2 |
| Internet: | www.stiftung-stmatthaeus.de |
| Öffnungszeiten: | Di-So 12-18 Uhr |
| Architekt: | August Stüler |
| Stil: | Klassizismus |
| Nahverkehr: | Bus:
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