Für Schlossliebhaber lohnt sich die weite Reise in den Außenbezirk Köpenick. Dort steht auf dem nördlichen Teil der Dahmeinsel das Schloss Köpenick, das eine wechselvolle Geschichte hinter sich hat.
Der spätere Kurfürst Friedrich III. beauftragte den holländischen Baumeister Rutger von Langfeld mit dem Bau, der 1677-1681 realisiert wurde. Der kleine Palast im Stil des holländischen Barock diente bis zum Ende des 18. Jahrhunderts als Domizil für Angehörige der preußischen Könige. Von 1749 bis 1782 war er Sitz der Markgräfin Henriette von Brandenburg-Schwedt.
Erstaunlich: Nach 1819 gab es eine Interimszeit als Gefängnis. Der dreigeschossige Putzbau wurde 1960-67 restauriert und wird heute als Kunstgewerbemuseum genutzt. Natürlich befindet sich am Schloss auch ein kleiner Schlosspark. Er ist im Stil der Landschaftsarchitektur um 1800 gestaltet. Legendäre Figur ist der Hauptmann von Köpenick: ein Schuster, der 1906 in Militäruniform die Rathauskasse konfiszierte.
)| Adresse: |
Schloss Köpenick
Schloßinsel
12557
Berlin
|
|---|---|
| Telefon: | 030 65 66 17 49 |
| Internet: | www.smb.spk-berlin.de |
| Öffnungszeiten: | Di-So 10-18 Uhr; montags geschlossen |
| Eintrittspreise: | 4,- Euro, ermäßigt 2,- Euro |
| Führungen: | nach Vereinbarung |
| Architekt: | Rutger von Langfeld |
| Stil: | Barock |
| Buch: | Beeck, Clemens/Schneider Günter (Fotos): Highlights in Berlin. Der praktische Begleiter für Entdeckungstouren durch die Stadt. Jaron Verlag |
| Nahverkehr: | Bus:
Schloßplatz Köpenick: 164, 167, N62, N65, N67, N69, N90
Rathaus Köpenick: 164 Freiheit: 164, N67, N69, N90 Tram:
Schloßplatz Köpenick: 27, 60, 61, 62, 67, 68 Rathaus Köpenick: 27, 60, 61, 62, 67, 68 Freiheit: 27, 60, 61, 62, 67, 68 |

