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Orte » Sehenswürdigkeiten

Holländisches Viertel in Potsdam


Im Schatten der Großstadt hat die Nachbarstadt Potsdam ihren eigenen, kleinstädtischen Charme bewahren können. Die Landeshauptstadt von Brandenburg ist rund 250 Jahre älter als Berlin. Seit 1660 war Potsdam Residenzstadt der Kurfürsten, seit 1701 der preußischen Könige. Die Herrscher prägten mit ihren Vorstellungen fast das gesamte Stadtbild, viele Stadtteile wurden am Reißbrett geplant.

Ein Highlight für Besucher ist das gut erhaltene und restaurierte Holländische Viertel im historischen Zentrum. 1734–42 entstanden die zweistöckigen Ziegelhäuser für holländische Einwanderer. Heute ist das Viertel südlich der Kurfürstenstraße ein sehr beliebtes Quartier mit kleinen Läden und gemütlichen Lokalen.

Südlich des Holländischen Viertels lohnt sich ein Besuch der von August Stüler entworfenen Peter und Paul Kirche (1867–69). Die Kirche Am Bassinplatz steht in der Sichtachse der Brandenburger Straße. Diese Straße ist die Fußgängerzone der Altstadt, an deren anderem Ende das Brandenburger Tor steht, 1770 im Stil römischer Triumphbögen errichtet.

( Text: Beeck, Clemens/Schneider Günter (Fotos): Highlights in Berlin. Der praktische Begleiter für Entdeckungstouren durch die Stadt. Jaron Verlag(Gesicherte Verbindung) )

Weitere Informationen

Adresse: Holländisches Viertel in Potsdam Potsdam - Holländisches Viertel
Am Bassinplatz 1
14467 Potsdam
Buch: Beeck, Clemens/Schneider Günter (Fotos): Highlights in Berlin. Der praktische Begleiter für Entdeckungstouren durch die Stadt. Jaron Verlag
Nahverkehr: VBB-Fahrinfo