Berlin rühmt sich, mehr Brücken zu haben als Venedig. Tatsächlich hat die Spreestadt fast 1000 Brückenbauwerke aus verschiedenen Stilepochen. Die Oberbaumbrücke, die seit 1896 Friedrichshain und Kreuzberg über die Spree miteinander verbindet, ist am aufwändigsten gestaltet.
Über sie führt nicht nur der Straßenverkehr, sondern auch eine Linie der U-Bahn. Das Tragwerk für die Gleise im Hochparterre wurde architektonisch verkleidet und mit figürlichem Schmuck versehen. Entstanden ist ein Bauwerk, das einer Burg der Mark Brandenburg ähnelt.
Die Bögen des U-Bahn-Viadukts und die zwei spitzen Mitteltürme wurden nach dem Fall der Mauer originalgetreu rekonstruiert. Während der Zeit der Teilung verlief nämlich quer über die Oberbaumbrücke die Grenze, wodurch die Brücke zerfiel. Bei der Sanierung Anfang der 90er Jahre erhielt sie moderne Gestaltungselemente des spanischen Architekten Santiago Calatrava, so den neuen Mittelteil.
In Sichtweite zur Brücke steht im Flussbett die höchste Statue Berlins: Die haushohen „Molecule Men“ schuf der amerikanische Künstler Jonathan Borofsky, sie symbolisieren das Zusammentreffen dreier Berliner Bezirke an jener Stelle.
Hier finden Sie weitere Brücken.
)| Adresse: |
Oberbaumbrücke
Warschauer Straße 43
10243
Berlin
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| Buch: | Beeck, Clemens/Schneider Günter (Fotos): Highlights in Berlin. Der praktische Begleiter für Entdeckungstouren durch die Stadt. Jaron Verlag |
| Nahverkehr: | Bus:
Oberbaumbrücke (Berlin): 347, N1
Warschauer Str. (Berlin) (S+U): 347, N1 Stralauer Allee (Berlin): 347 Helsingforser Platz (Berlin): 347, N1 Warschauer Str. (Berlin) (S): N1 Falckensteinstr. (Berlin): 265, N65 Schlesisches Tor (Berlin) (U): 265, N1, N65 S-Bahn:
Warschauer Str. (Berlin) (S+U): S3, S5, S7, S75
U-Bahn:
Warschauer Str. (Berlin) (S+U): U1
Warschauer Str. (Berlin) (S): U1 Schlesisches Tor (Berlin) (U): U1 Tram:
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