Vielleicht der schönste Ort für große Ausstellungen in Berlin ist der Martin-Gropius-Bau. Das 1877 errichtete Gebäude liegt nur 100 Meter vom Potsdamer Platz entfernt. Gebaut wurde das rötliche Haus nach Plänen von Martin Gropius und Heino Schmieden als Kunstgewerbemuseum.
Im oberen Teil ist die Fassade mit Mosaiken und Terrakotta-Reliefs verziert. Nachdem die Ruine jahrzehntelang leer stand, wird der Martin-Gropius-Bau seit 1981 für wechselnde und oft sehr erfolgreiche Ausstellungen genutzt. Beeindruckend ist der zentrale Lichthof, der sich über die gesamte Höhe des Hauses erstreckt.
Gegenüber dem Bau befindet sich das Parlament des Landes Berlin (das Abgeordnetenhaus, ehemals Preußischer Landtag). Die Ausstellung Topographie des Terrors auf dem Freigelände erinnert an die dunkle Vergangenheit des Brachlandes: Neben dem Gropius-Bau befand sich die Zentrale der Gestapo.
)| Adresse: |
Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7 | Ecke Stresemannstr. 110
10963
Berlin
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|---|---|
| Telefon: | 030 25 48 60 |
| Internet: | www.gropiusbau.de |
| Öffnungszeiten: | Mi – Mo 10 – 20 Uhr, Di geschlossen, vom 2. Mai bis 9. August 2010 täglich von 10 – 20 Uhr |
| Eintrittspreise: | je nach Ausstellung unterschiedlich |
| Architekt: | Martin Gropius, Heino Schmieden |
| Stil: | Klassizismus |
| Buch: | Beeck, Clemens/Schneider Günter (Fotos): Highlights in Berlin. Der praktische Begleiter für Entdeckungstouren durch die Stadt. Jaron Verlag |
| Nahverkehr: | Bus:
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