Das Jagdschloss Grunewald ist der älteste erhaltene Schlossbau in Berlin und zugleich auch eines von insgesamt 32 historischen Palästen, die im Besitz des Fürstengeschlechts Hohenzollern in Berlin und Brandenburg waren. Zu den einzelnen Palästen gehört u.a. auch das bekannte Schloss Cecilienhof, in der die berühmte Potsdamer Konferenz aus dem Jahre 1945 stattfand. Bis zur Enteignung im Jahre 1926 wurde das Schloss Grunewald von der Königsfamilie genutzt. Nachdem es in staatliches Eigentum umgewandelt wurde, entstand im Jahre 1932 ein Museum mit über 150 Gemälden.
Kurfürst Joachim II. ließ das Jagdschloss 1542 errichten, welches anfangs noch einen sehr wehrhaften Charakter hatte. Erst unter Friedrich I. entstand ein Jagdschloss mit weißer Fassade und Mansarddach. Die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen im Jahre 1973 führten zu der Wiederherstellung des einzigartigen Renaissancesaals.
Nach einer dreijährigen Sanierung ist das Jagdschloss seit 2010 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Erdgeschoss informiert eine Ausstellung über die Geschichte des Schlosses, während im Obergeschoss bedeutende Persönlichkeiten der preußischen Geschichte in der Ausstellung „Von Angesicht zu Angesicht“ näher beleuchtet werden. Im angrenzenden Jagdmagazin ist außerdem eine Ausstellung zur Jagd-, Bau- und Ausgrabungsgeschichte des Grunewalder Jagdschlosses zu sehen.
Hier finden Sie weitere Schlösser.
| Adresse: |
Jagdschloss Grunewald
Hüttenweg 100 (am Grunewaldsee)
14193
Berlin
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|---|---|
| Telefon: | 030 81 33 59 7 |
| Internet: | www.spsg.de |
| Öffnungszeiten: | April bis Oktober: täglich außer Montag, 10-18 Uhr November bis März: Samstag / Sonntag / Feiertage nur mit Führung (jeweils 11, 13 und 15 Uhr) |
| Eintrittspreise: | Eintritt: 5 / 4 Euro (inkl. Führung), 4 / 3 Euro (ohne Führung) Jagdzeugmagazin: 2 / 1,50 Euro |
| Architekt: | Caspar Theiß, Johann Arnold Nering, Martin Grünberg |
| Stil: | Renaissance |
| Nahverkehr: |

