Die Kongreßhalle war der US-amerikanische Beitrag zur Internationalen Bauausstellung 1957. Sie wurde als Geschenk Amerikas an das befreundete West-Berlin deklariert. Nach Plänen von Hugh A. Stubbins und unter Mitwirkung von Werner Düttmann und Franz Mocken entstand am Südufer der Spree, mitten im Tiergarten, ein technisch revolutionärer, vielfach nachgeahmter Bau, der auch künstlerisch einen großen Wurf darstellte. Der Berliner Volksmund nannte das Gebäude bald treffend "Schwangere Auster".
Über einem 92 mal 96 Meter messenden Sockelgeschoß erhebt sich die weit ausschwingende Dachkonstruktion. Die Dachfläche wird auf beiden Seiten von Stahlträgern gehalten, die nur auf zwei Punkten aufliegen. Das zu beiden Seiten hin großflächig verglaste Sockelgeschoß beherbergt auf drei gegeneinander versetzten Ebenen die große Empfangshalle, eine Cafeteria, einen Theatersaal mit 400 Sitzplätzen, einen Ausstellungsbereich und weitere kleinere Räume für Kongresse, Seminare und die Verwaltung sowie zur Spreeseite hin ein zweigeschossiges Restaurant.
1980 stürzte das Dach teilweise ein, weil der Stahlkern des vorderen Dachbogens durchgerostet war. Obwohl kein Nutzungskonzept bestand, wurde die Halle wegen ihres Symbolgehalts bis zur 750-Jahr-Feier 1987 wiederaufgebaut. Seit 1989 wird sie als Veranstaltungs-und Ausstellungshaus genutzt.
)| Adresse: |
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557
Berlin
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| Telefon: | 030 39 78 71 75 |
| Internet: | www.hkw.de |
| Öffnungszeiten: | Mo - So 10 - 19 Uhr (Ausstellungen Mi - Mo 11 - 19 Uhr) |
| Eintrittspreise: | je nach Veranstaltung unterschiedlich |
| Architekt: | Hugh A. Stubbins, Werner Düttmann, Franz Mocken |
| Buch: | Cobbers, Arnt: Architekturführer. Die 100 wichtigsten Berliner Bauwerke. Jaron Verlag![]() |
| Nahverkehr: | Bus:
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