Die reizvollste Landschaft im ohnehin sehr grünen Berlin liegt im äußersten Südwesten der Stadt - dort, wo Berlin und die brandenburgische Hauptstadt Potsdam aufeinander treffen.
Die Glienicker Brücke an der Bundesstraße 1, 1907 errichtet, war lange Zeit ein legendärer Schauplatz des Kalten Krieges. Über sie tauschten die USA und die Sowjetunion Spione aus. Heute ist die Brücke eine unspektakuläre Verbindung nach Potsdam, hat jedoch einen sehr schönen Blick über die zauberhafte Havellandschaft zu bieten.
Die malerische Qualität erkannten schon die preußischen Herrscher, die das Havelufer zum Park rund um das Schloss Klein-Glienicke kultivierten. Kurz vor der Brücke ist an der Königstraße die erste Gartenbauarbeit von Peter Joseph Lenné (1816) zu bewundern. Die existierenden Gebäude ließ Prinz Carl von Preußen 1824–60 durch Karl Friedrich Schinkel, Ludwig Persius und Ferdinand v. Arnim kunstvoll umbauen und mediterran gestalten. Sehenswert ist die Löwenfontäne vor dem Schloss nach Vorbild in der Villa Medici in Rom.
)| Adresse: |
Glienicker Brücke
Am Ende der Königstraße
14109
Berlin
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| Öffnungszeiten: | Brücke: Immer geöffnet Garten: Immer geöffnet Schloss: Mai-Okt. am Sa, So und feiertags 10-17 Uhr |
| Buch: | Beeck, Clemens/Schneider Günter (Fotos): Highlights in Berlin. Der praktische Begleiter für Entdeckungstouren durch die Stadt. Jaron Verlag |
| Nahverkehr: | Bus:
Schloss Glienicke (Berlin): 316, N16 Glienicker Lake (Berlin): 316, N16 Nikolskoer Weg (Berlin): 316, N16 |

