Berlins jüngste Shopping-Meile heißt Friedrichstraße. Die 3,3 Kilometer lange schnurgerade Nord-Süd-Achse erlebte nach dem Mauerfall eine außergewöhnliche Wiedergeburt. Investoren bebauten scharenweise die zahlreichen Baulücken, die die DDR-Stadtplanung hinterlassen hatte. In den 90er Jahren entstand somit quasi ein komplett neuer Straßenzug zwischen Checkpoint Charlie und Bahnhof Friedrichstraße.
Über die Grenzen der Stadt bekannt sind die Friedrichstadt-Passagen. Dazu gehören Ecke Französische Straße die Galeries Lafayette (Jean Nouvel), das "The Q." mit ausgewählten Edelboutiquen (Henry N. Cobb) und das Quartier 205 Ecke Mohrenstraße (Oswald Matthias Ungers).
Rege Bautätigkeit herrschte auch zwischen Unter den Linden und Bahnhof Friedrichstraße. Im Firmensitz der Dussmann-Gruppe richtete der Unternehmer ein Medienkaufhaus ein. Der 1882 eröffnete Bahnhof, bis 1989 Grenzkontrollpunkt, wurde aufwendig rekonstruiert.
Der Admiralspalast und der Friedrichstadtpalast nördlich des Bahnhofs erinnern daran, dass die Friedrichstraße vor dem Krieg vor allem eine berüchtigte Amüsiermeile mit Varietés war.
Hier finden Sie weitere Straßen
Hier finden Sie weitere Einkaufscenter.
)| Adresse: |
Friedrichstraße
Friedrichstraße
10117
Berlin
|
|---|---|
| Buch: | Beeck, Clemens/Schneider Günter (Fotos): Highlights in Berlin. Der praktische Begleiter für Entdeckungstouren durch die Stadt. Jaron Verlag |
| Nahverkehr: | Bus:
Unter den Linden/Friedrichstr. (Berlin): 100, 147, 200, N2, N6, TXL
Französische Str. (Berlin) (U): N6 Französische Str. (Berlin): 147 Staatsoper (Berlin): 100, 200, N2, TXL Friedrichstr. Bhf (Berlin) (S+U): 147, N6 U-Bahn:
Tram:
Universitätsstr. (Berlin): 12, M1
Friedrichstr. Bhf (Berlin) (S+U): 12, M1 Am Kupfergraben (Berlin): 12, M1 S-Bahn:
Friedrichstr. Bhf (Berlin) (S+U): S1, S2, S25, S5, S7, S75 |

