Das Johannes-Müller-Institut für Physiologie des Universitätsklinkum Charité zeigt seine Sammlung historischer Instrumente für physiologische und biologische Forschung. Diese Gerätschaften wurden zufällig im Physiologischen Institut der Charité in der Hessischen Straße gefunden.
Alte Inventarisierungsmarken belegen, dass sie einst zu der Instrumentensammlung gehörten, die von Emil du Bois-Reymond gegründet und 1877 eröffnet wurde. Die Sammlung umfasst für die Physiologie besonders typische Gerätschaften wie das Uhrwerkskymographion oder eine feuchte Kammer mit Kymographion. Besonders populäre Geräte sind der Augenspiegel nach Helmholtz, die Kugelresonatoren oder die Doppelsirene nach Helmholtz wie auch das Saitengalvanometer nach Einthoven von 1905.
Beispiele der Sammlung machen deutlich, dass wirklicher erkenntnistheoretischer Fortschritt in der Physiologie stets auch an neue methodische Wege gebunden war, dem prinzipielle Lösungsvorschläge durch die Physik und Chemie vorausgegangen sind. Auch wird deutlich, daß das Erlernen und Begreifen eines komplexen physiologischen Prozesses leichter fällt, wenn man weiß, wie und womit er erfasst wurde.
| Adresse: |
Historische Instrumentensammlung
Tucholskystr. 2
10117
Berlin
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| Internet: | medphysiol.charite.de |
| Öffnungszeiten: | Bitte im Museum erfragen |
| Eintrittspreise: | Bitte vor Ort erfragen |
| Nahverkehr: | S-Bahn:
Oranienburger Str. (Berlin) (S): S1, S2, S25
Tram:
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