Die Gründung der Gipsformerei geht auf Friedrich Wilhelm III. im Jahr 1819 zurück. 1891 wurde der heutige Bau in der Sophie-Charlotten-Straße bezogen.
Die meisten der über 6.000 Formen – von Objekten aus der Ur- und Frühgeschichte, Ägypten, Vorderasien, Griechenland, Rom und aus dem 19. Jahrhundert – stammen vom Anfang des 19. Jahrhunderts und stellen einen kunstgeschichtlichen Schatz von größtmöglicher Anschaulichkeit dar, den kein Bildmaterial in gleicher Art und Weise vermitteln kann. Zu den wertvollsten Exponaten der Gipsformerei zählen u. a. die Formen der Marmorfriese des Pergamonaltars. Durch den Kauf eines Abgusses ist es für jedermann möglich, sich ein „Stück Geschichte“ mit nach Hause zu nehmen.
Der Bestand der Gipsformerei wuchs seit ihrem Bestehen auf mehr als 6.500 Abgüsse an. Sie geben Kunstwerke aller Weltkulturen in originaler Größe wieder. Skulpturen des Mittelalters, der Renaissance und des 19. Jahrhunderts bilden den überwiegenden Teil der vorhandenen Formen. Neben Abgüssen von Kunstwerken der klassischen Antike, des Barocks, des Klassizismus und auch aus Ägypten sind Objekte aus Mittel- und Südamerika, Indien und Afrika im Angebot.
| Adresse: |
Gipsformerei
Sophie-Charlotten-Str. 17-18
14059
Berlin
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| Telefon: | 030 3 26 76 90 |
| Internet: | www.smb.spk-berlin.de |
| Öffnungszeiten: | Mo-Fr 9-16 und Mi 9-18 Uhr |
| Eintrittspreise: | Bitte im Museum erfragen |
| Führungen: | Jeden ersten und dritten Mittwoch des Monats, 10 Uhr (Gruppen bitte anmelden unter Tel.: 030/ 2 66 36 66) |
| Nahverkehr: | zusätzlich die Busse M 45 und 309 - Haltestelle Spandauer Damm/Sophie-Charlotten-Straße |
| Nahverkehr: | S-Bahn:
S Westend: S41, S42, S46
Bus:
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