Das Museum erzählt die Geschichte der Blindenwerkstatt Otto Weidt. Hier beschäftigte der Kleinfabrikant Otto Weidt während des Zweiten Weltkrieges hauptsächlich blinde und gehörlose Juden. Sie stellten Besen und Bürsten her.
Verschiedene Lebensgeschichten berichten von Otto Weidts Bemühungen, seine jüdischen Arbeiterinnen und Arbeiter vor Verfolgung und Deportation zu schützen. Als die Bedrohung immer größer wurde, suchte er für einige von ihnen Verstecke. Eines davon befand sich in den Räumen des heutigen Museums.
1999 richteten Studenten in den fast unverändert erhalten gebliebenen Räumen die Ausstellung „Blindes Vertrauen“ ein. Diesen Namen trägt auch der Förderverein, der im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet wurde, die ehemalige Blindenwerkstatt als Museum zu erhalten. Vorsitzende des Vereins ist die Schriftstellerin Inge Deutschkron, die zwei Jahre in der Blindenwerkstatt arbeitete und hier als verfolgte Jüdin Hilfe und Unterstützung erfuhr.
Seit 2001 war das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt eine Dependance der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin, bis es im April 2005 in die Trägerschaft der Gedenkstätte Deutscher Widerstand überging. Nach einer umfassenden Sanierung und Restaurierung eröffnete das Museum Blindenwerkstatt am 4. Dezember 2006 seine neue Dauerausstellung.
Text: Blindenwerkstatt Otto Weidt, Bearbeitung: berlin.de
| Adresse: |
Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt
Rosenthaler Straße 39
10178
Berlin
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|---|---|
| Telefon: | 030 28 59 94 07 |
| Internet: | www.blindes-vertrauen.de |
| Öffnungszeiten: | Mo–So 10 – 20 Uhr |
| Eintrittspreise: | Eintritt frei |
| Führungen: | Führungen unter 030 28 59 94 07 anmelden |
| Lernort: | Weitere Informationen für Lehrer und Schüler hier » |
| Nahverkehr: | U-Bahn:
Bus:
U Weinmeisterstr./Gipsstr.: N40, N8
U Weinmeisterstr.: N2, N40, N42, N5 S Hackescher Markt: N2, N40, N42, N5, N65, N8 Tram:
S-Bahn:
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