In einem alten, 1904 erbauten, denkmalgeschützten Handwerkervereinshaus führen ein paar Theaterenthusiasten erfolgreich den Beweis, dass das Theater nicht tot ist. Es ist nur höchste Zeit für neue Sichtweisen.
Dass es die gibt, zeigen die Sophiensæle beständig seit dem Herbst 1996. Mit der gefeierten Produktion „Allee der Kosmonauten“ von Sasha Waltz & Guests begann dort das ganze Theater. Als offizieller deutscher Beitrag wird sie später zum Festival „Theater der Nationen“ nach Seoul eingeladen, überhaupt avanciert „Allee der Kosmonauten“ zum häufig gewünschten Exportartikel, Tourneen um die ganze Welt folgen. Schnell werden auch die Sophiensæle zu einem der wichtigsten Orte für freies Theater.
Es sind vor allem Grenzgänger zwischen den Genres, die das Profil der Spielstätte prägen. Theatermacher, die die Sparte Schauspiel nie isoliert betrachten, sondern durch verschiedenstes szenisches Material Dialogdramaturgien neu- und weiterentwickeln: Bildende Kunst, Performance, Tanz, Licht und Video. Die Regisseure und Choreographen entwickeln zusammen mit ihren Darstellern im Prozess der Proben eigene Stoffe und Erzählweisen.
Nachdem Sasha Waltz und Jochen Sandig 1998 als künstlerische Leiter ins Team der neuen Schaubühne wechselten, übernahmen Amelie Deuflhard und ab 2007 Heike Albrecht die Führung. Bei gleichbleibend ambitioniertem Profil entwickeln sie und ihre Teams eine rege Betriebsamkeit, die bei sträflich ungenügender Förderung ohne selbstausbeuterische Leidenschaft kaum zu leisten ist. Sie pflegen nationale und internationale Kontakte zu Festivals und Produktionsstätten, sind Gäste in Diskussionsrunden, Impresarios und Experten im Bohren von dicken Brettern.
| Adresse: |
Sophiensaele
Sophienstr. 18
10178
Berlin
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|---|---|
| Telefon: | 030 283 52 66 |
| Internet: | www.sophiensaele.com |
| Nahverkehr: | U-Bahn:
Bus:
U Weinmeisterstr./Gipsstr.: N40, N8
U Weinmeisterstr.: N2, N40, N42, N5 U Rosenthaler Platz: 142, N40, N8 Tram:
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