Das Haus Ungarn/Collegium Hungaricum Berlin/Ungarisches Kulturinstitut wurde 1973 als kulturelles Schaufenster der damaligen Volksrepublik im sozialistischen Bruderland DDR eröffnet, bekam in den Jahren vor der Wende eine besondere Bedeutung für die anders denkenden und anders fühlenden Intellektuellen der DDR. Hier wurden unzensierte Filme gezeigt und kontroverse Diskussionen geführt. 1989 sollte Ungarn dann auch für viele DDR-Flüchtlinge das Tor zum Westen werden. Nach der Wende fiel die Rolle Ungarns als „lustigste Baracke im sozialistischen Lager“ weg, man versuchte über den nationalen Blickwinkel hinaus die Situation und die Möglichkeiten Osteuropas zu definieren. In der ersten Etage befindet sich das Café Zsolnay mit landestypischen Spezialitäten und Ausblick auf den Alexanderplatz, daneben die Mediathek des Hauses mit 9.000 Bänden in deutscher und ungarischer Sprache.
| Adresse: |
Haus Ungarn
Dorotheenstraße 12
10117
Berlin
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| Telefon: | 030 21 23 40-0 |
| Internet: | www.hungaricum.de |
| Nahverkehr: | Tram:
Bus:
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