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Dinge des Lebens

Sammlungsstücke aus Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee

Ausstellung vom 17.06.2012 bis 07.04.2013
Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner

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Plakat: Dinge des Lebens
Bild: Museum Pankow

Museumsdinge speichern Wissen und berühren die Sinne
Die in dieser Ausstellung gezeigten “Dinge des Lebens” erinnerten an den zurückliegenden und damit vergangenen Alltag der Bewohner in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee. Die Sammlungs­stücke gelangten zum über­wiegenden Teil als Schenkung aus Privatbesitz in das Museum. Häufig sind konkrete Erinnerungen und Ge­schichten mit den Objekten verbunden, die auch Eingang in das Museums­archiv fanden. Neben diesen Erinnerungs­stücken mit per­sön­lichem Bezug zu einem Ereignis, Ort oder einer Person verweisen andere Objekte auf ehemalige Produktions­standorte, darunter Werkstätten und Betriebe. Sie dokumentieren zu­gleich für den heutigen Berliner Bezirk Pankow die Entwicklung von Handwerk und Industrie seit Ende des 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Erstmalig zeigte das Museum Pankow eine Auswahl seiner Sammlungs­stücke, die bisher für die Öffentlichkeit unzugänglich in mehreren Depots aufbewahrt werden mussten. Parallel waren noch bis August 2012 eine Auswahl von Gemälden, Grafiken und Plastiken am Museums­standort in der Heynstraße zu sehen.
Die Aus­stellung markierte auch das Ergebnis eines umfangreichen Projekt­vorhabens zur Sichtung und Erfassung der Sammlungs­objekte des Museum Pankow. Zugleich konnte ein Großteil der Objekte in den zurück liegenden Jahren in das Internetportal www.museum-digital.de/berlin eingestellt werden.
Ab sofort ist es möglich aus Nah und Fern, Informationen zu den Objekten abzurufen und einen Großteil der Sammlung digital im Internet zu besichtigen. Im Falle von Neuerwerbungen oder auch Ergänzungen bzw. Korrekturen der vorhandenen Objekt­beschreibungen ist eine Aktualisierung der Einträge in www.museum-digital.de/berlin jederzeit möglich und sind entsprechende Vorschläge der Nutzer des Portals erwünscht.
Entgegen der herkömmlichen Präsentations­weise in Ausstellungen verzichtete die Aus­stel­lung “Dinge des Lebens” auf ausführliche Erläuterungen und Inszenierungen. Die Anord­nung der Objekte im Raum folgten lediglich zur besseren Orientierung der Besucher einer thema­ti­schen Anordung. Der Ausstellungs­raum sollte dem Besucher die Begegnung mit dem mate­riel­len kulturellen Erbe unverstellt ermöglichen und die Objekte für sich sprechen lassen.
Wer darüber hinaus an der Geschichte der ausge­stellten Objekte interessiert war, konnte an bereit stehenden Computer­terminals zusätzliche Informationen und Ergebnisse der bis­herigen Nach­forschungen abrufen. Besitzer von Handys und Smartphones hatten bei aus­gewähl­ten Objekten die Möglich­keit mit Hilfe eines vorhandenen QR-Codes die ge­wünsch­ten Infor­ma­tio­nen direkt hochzuladen.

Ausstellungseröffnung am 17. Juni 2012; Pressemitteilung vom 14.06.2012

Finissage am 8. April 2013; Pressemitteilung vom 26.03.2013

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