Zahlreiche Partner bringen ihr ganzes Knowhow ein und unterstützen die Jubiläumsfeierlichkeiten.

Partnerstatements in alphabetischer Reihenfolge der Unternehmen

Statement: Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin

Freiheit braucht Flügel: airberlin ist Offizieller Internationaler Airline-Partner von 25 Jahre Mauerfall

„airberlin trägt den Namen der Hauptstadt auf rund 800 täglichen Flügen in die Welt. Die Entscheidung, das diesjährige Mauerfall-Jubiläum als Offizieller Internationaler Airline-Partner zu unterstützen, fiel uns daher sehr leicht. Die Unternehmensgeschichte unserer Airline ist eng mit der Geschichte Berlins und den Ereignissen rund um den 9. November verwoben. Mit der deutschen Wiedervereinigung und der notwendigen Neugründung als deutsche Fluggesellschaft im Jahr 1991 war der Grundstein für die weitere Entwicklung zur zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft gelegt. Als Airline haben wir vielen Bürgern der ehemaligen DDR entfernte Ziele, die kurz vorher noch unerreichbar waren, näher gebracht und sie konnten so mit uns ihre Freiheit leben und erleben. Für uns heißt es daher zum Mauerfalljubiläum: „Freiheit braucht Flügel“.   

Zum 25. Jubiläum des Falls der Mauer haben wir uns etwas Einmaliges überlegt: Am Abend des 8. November bieten wir drei Rundflüge über Berlin an. In einer Flughöhe von nur rund 1000 Metern haben die Gäste der Sonderflüge einen tollen Blick insbesondere auf die 15 Kilometer lange „Lichtgrenze“ aus 8.000 leuchtenden Ballons. Aber wir sind nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden präsent und vergeben passend zum 35. airberlin Jubiläumsjahr weltweit sowie unter unseren Mitarbeitern Patenschaften für 35 Ballons entlang der East Side Gallery.

Die Welt wird am 9. November auf Berlin schauen und sich der Ereignisse vor 25 Jahren erinnern. Einen kleinen Teil der Welt bringt airberlin nach Berlin: Insgesamt werden wir am Jubiläums-Wochenende vom 7. bis 9. November rund 34.000 Reisende nach Berlin bringen, so viel wie keine andere Airline. Als Offizieller Internationaler Airline-Partner freuen wir uns darauf, Teil der außergewöhnlichen Feierlichkeiten anlässlich des Mauerfalljubiläums zu sein.“

Statement: Thomas Pfützenreuter, Vorsitzender der Geschäftsführung der AIR LIQUIDE Deutschland GmbH

AIR LIQUIDE – mit Unterstützung dieses Unternehmens steigen die Ballons der LICHTGRENZE am 9. November in den Himmel

25 Jahre Mauerfall - was bedeutet für Ihr Unternehmen dieser Jahrestag?
"Auch für Air Liquide ist dies ein wichtiger Tag. Er hat nicht nur Deutschland, sondern auch Europa entscheidend verändert. Und als Unternehmen sehen wir entsprechend aus verschiedenen Perspektiven auf dieses Datum: Wir sind Teil eines französischen Konzerns, der 120 Jahre alt ist und weltweit präsent. Und wir engagieren uns hierzulande mit 4500 Kollegen in Industrie, Medizin und Umweltschutz - deutschlandweit.

Der Mauerfall ist für uns als deutsche Kolleginnen und Kollegen – ob im Osten oder Westen - emotional sehr bedeutend; und er wird in unserem gesamten Konzern als wichtiges europäisches Datum verstanden.

Unsere Kunden nutzen unsere Produkte für vielfältige Anwendungen, um umweltfreundlicher oder wirtschaftlicher zu arbeiten. Diese Installation, die wir unterstützen, steht für eine historische Veränderung ebenso wie für Innovation und Erneuerung.

Als dieses Projekt an uns herangetragen wurde, empfand ich die Möglichkeit, dass Air Liquide Deutschland sich im Namen unseres französischen Konzerns an der Feier dieses epochalen Meilensteins europäischer Geschichte beteiligen darf, als sehr große Ehre. Wir sind stolz darauf, uns in dieses Projekt einbringen zu können.

Die Wahrnehmung dieser Unterstützung – ebenso wie die des Datums selbst -  ist groß. Das ist für uns eine wichtige Sache. Für die Veranstaltung haben wir ein eigenes Projektteam, das sich um alle logistischen und sicherheitsrelevanten Belange kümmert; wir informieren unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aktiv – und selbstverständlich machen wir auch unsere Kunden auf die Veranstaltung und vor allem ihre Bedeutung aufmerksam.

Wir sehen dieses Datum auch als eine Möglichkeit, etwas von dem ins Bewusstsein zu rücken, was elementar ist für die Art und Weise, wie wir heute arbeiten: Wir sind frei in unseren Gedanken und Gestaltungsmöglichkeiten. Wir haben die Möglichkeit, unser Leben – und unsere Arbeit - auf die Art voranzutreiben, die uns richtig erscheint. Manchmal vergessen wir, wie wichtig das für persönlichen, beruflichen und auch geschäftlichen Erfolg ist: Für mich ist ein solcher Anlass immer wieder eine Gelegenheit, daran zu erinnern und mir dies auch selbst ins Bewusstsein zu rufen.

Wenn ich auf unsere Welt heute schaue, habe ich einen ganz persönlichen Wunsch, der sich mit diesem Anlass verbindet: Wir müssen demokratische Kräfte stärken. Ich bin nicht immer sicher, wie wir das in unseren jeweiligen Einflussbereichen am besten tun können. Aber für mich ist ein solcher Tag auch ein Tag des Bewusstwerdens, dass wir in Freiheit und Demokratie leben können. Das ist nicht selbstverständlich und wir sollten daran arbeiten, dies zu erhalten.

Wo wir dies als Unternehmen tun können, leisten wir unseren Beitrag als good corporate Citizen. Dieses Projekt steht für mich stellvertretend für diese Art von Engagement."

Statement: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie „25 Jahre Mauerfall – 25 Geschichten“

25 Jahre Mauerfall: be Berlin präsentiert Unternehmensgeschichten
 
25 Jahre nach dem Fall der Mauer ist Berlin eine dynamische, innovative und wachsende Metropole und gilt als „the place to be“ für junge und kreative Talente. Maßgeblich zu der wirt-schaftlichen Entwicklung beigetragen, haben die zahlreichen Berliner Unternehmen, denen anlässlich des 25-jährigen Mauerfall-Jubiläums eine ganz besondere Plattform gegeben werden sollte.  Unter dem Motto „25 Jahre Mauerfall – 25 Geschichten“ suchte die Hauptstadtkampagne be Berlin Unternehmer, Gründer und Gestalter der Berliner Wirtschaft, die ihre ganz persönliche Unternehmensgeschichte erzählten. Über 180 Geschichten sind eingegangen, aus denen ein Redaktionsteam 25 Geschichten auswählte. Diese 25 Geschichten werden ab dem 16. Oktober 2014, 25 Tage vor dem Tag des Mauerfall-Jubiläums, in einem stadtweiten Countdown auf www.sei.berlin.de/25, der Öffentlichkeit präsentiert.

Statement: Dr. Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse

Die Berliner Sparkasse – tief mit der Stadt, ihren Menschen  und ihrem Schicksal verwurzelt

Der Tag des Mauerfalls und die Zeit danach sind für viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitar-beiter unvergesslich geblieben. Schon am Morgen nach der Grenzöffnung waren die Sparkassenfilialen in den Westbezirken eine der ersten Anlaufadressen für die DDR-Bürger. In den folgenden Tagen bildeten sich Warteschlangen von bis zu 10.000 Menschen. In Berlin wurden 80 Prozent der Anträge auf Begrüßungsgeld von Sparkassen-Filialen bearbeitet. Eine Riesenauf-gabe für die Angestellten, die mit vielen Überstunden im Einsatz waren. Dennoch erinnern sich viele sehr gern an diese turbulente Zeit mit ihrer ganz speziellen Aufbruchsstimmung. Auch danach gab es viel zu tun: Die Währungsunion und die Umstellung der Konten mussten vorbereitet werden, ebenso die rechtliche Vereinigung der beiden Institute. Nach mehr als 40 Jahren der Trennung gibt es seit 1990 wieder eine gemeinsame Berliner Sparkasse.

Heute ist es wieder völlig normal, dass wir unter einem Dach zusammenarbeiten und uns in einer Stadt ohne Mauern frei bewegen können. Dieser Jahrestag ist eine gute Gelegenheit, sich – und vor allem der jüngeren Generation – klarzumachen, dass das keineswegs immer selbst-verständlich war.

Wir sind seit fast 200 Jahren tief mit der Stadt und ihrem Schicksal verwurzelt. Jeder zweite Berliner ist unser Kunde. Unsere Filialen sind in allen Stadtteilen zu finden. Unser Hauptsitz liegt mitten in Berlin, am Alexanderplatz, der Sitz unserer Stiftung liegt direkt neben dem Brandenburger Tor. Wir mussten also nicht lange überlegen, als wir gefragt wurden, ob wir bei der LICHTGRENZE mitmachen. Zusammen mit dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband und der DekaBank hat die Berliner Sparkasse die Partnerschaft für das Projekt sehr gern übernommen.

Der Fall der Mauer hat unsere Firmengeschichte entscheidend geprägt. Obwohl seither schon wieder ein Vierteljahrhundert vergangen ist, haben viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch ganz persönliche Erinnerungen. Wir haben sie gebeten, ihre Erlebnisse aufzuschreiben und diese Geschichten dann in unserer Mitarbeiterzeitung veröffentlicht. Außerdem haben wir Kun-den und Mitarbeiter der Berliner Sparkasse über verschiedene Medien dazu aufgerufen, bei der LICHTGRENZE eine Ballonpatenschaft zu übernehmen und ihre persönlichen Gedanken und Wünsche aufzuschreiben. Und natürlich spielt der Mauerfall in unserem Geschichtsvideo im Internet eine entscheidende Rolle.

Dr. Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse: „Für mich steht Berlin wie keine andere Stadt für Freiheit, aber auch für Kreativität und Toleranz. Ich wünsche mir, dass Berlin eine offene Stadt bleibt, in der jeder eine faire Chance erhält. Und in der sich jeder will-kommen und wohl fühlt, egal ob als Tourist, als Neuberliner oder als Berliner Urgestein.“

Statement: Facebook

Facebook feiert 25 Jahre Mauerfall in Berlin
Als exklusiver Online Partner unterstützt Facebook das Projekt „25 Jahre Mauerfall“


Für viele verkörpert kaum ein historisches Event den Gedanken der Freiheit fühlbarer als der Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989. Ein ehemaliges Symbol der Teilung steht heutzutage für Freiheit und Völkerverständigung. Ohne Zweifel ist der Fall der Berliner Mauer eines der wich-tigsten historischen Ereignisse unserer Zeit. Es ist ein Ereignis, welches den Weg für ein geein-tes Europa ebnete. Der Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren hat dabei nicht nur unser Leben hier in Deutschland stark beeinflusst, sondern weit darüber hinaus.

Als Kommunikationsplattform, auf der man sich über die unterschiedlichsten Themen austau-schen kann, ist Facebook ein Ort, an dem Menschen aus der ganzen Welt zusammen kommen. Facebook ist ein Ort, der Menschen die Möglichkeit bietet ihre Ansichten zu äußern. Damit bietet Facebook die Voraussetzung für gesellschaftliche Diskurse und ermuntert Menschen ihre Meinungen zu äußern. Die Verantwortung, Menschen auf der ganzen Welt diese Plattform zu bieten, auf der sie ihre Ideen austauschen können, nehmen wir äußerst ernst.

Wir sind daher besonders stolz darauf, anlässlich des Jubiläums 25 Jahre Mauerfall in Berlin Partner des Projekts zu sein, um Menschen aus aller Welt an den Feierlichkeiten dieses Jahr teilhaben zu lassen. Bitte schauen Sie gern vorbei: www.fallofthewall25.com.

Statement: Dr. Marion Bleß, Vorstand LOTTO-Stiftung Berlin

25 Jahre Mauerfall und was der Jahrestag für die LOTTO-Stiftung Berlin bedeutet

Das Jubiläum ist für jeden ein Grund großer Freude, für LOTTO Berlin und die LOTTO-Stiftung Berlin vielleicht aber noch ein bisschen mehr. Wir sind seit jeher der Stadt und ihren Menschen in ganz besonderer Form verbunden. Mit unseren Annahmestellen, überall in der Stadt, und den Mitarbeitern sind wir dabei wie die Pulsmesser dieser sich ständig verändernden Metropole. Wir sind eine Berliner Institution, die wirklich jeder aus dem Stadtbild kennt. Darauf sind wir stolz, aber es erwächst auch eine Verantwortung daraus – für Berlin und die Berliner. Diese

Verantwortung haben wir vor dem Mauerfall wahrgenommen und erst recht danach. Nach ers-ten Kooperationsgesprächen zwischen der ostdeutschen Lottogesellschaft und LOTTO Berlin im Januar 1990, wurde LOTTO Berlin dann per Magistratsbeschluss im August 1990 in ganz Berlin als staatliches Lotterieunternehmen tätig. Seit 1990 hat die LOTTO-Stiftung Projekte in Berlin mit insgesamt rund 1,7 Mrd. Euro gefördert und damit sichtbar und aber auch im Ver-borgenen vieles für die Stadt bewegt.

Bereits vor fünf Jahren hat die LOTTO-Stiftung das Themenjahr zum 20-jährigen Mauerfall finanziell unterstützt. Dass wir auch in diesem Jahr wieder um Unterstützung gebeten wurden, freute mich daher sehr. Denn das sind genau die Momente, in denen wir die Verantwortung übernehmen können, von der ich vorhin sprach. Wir sind gespannt auf die Lichtinstallation entlang des ehemaligen Grenzverlaufs. Das wird mit Sicherheit ein besonders beeindrucken-des Erlebnis – für uns umso mehr, als dass die LOTTO-Stiftung mit über 1,9 Mio. Euro zur Finanzierung der Jubiläumsfeierlichkeiten und damit auch der Lichtinstallation beitragen konnte. Vergessen möchte ich an dieser Stelle aber nicht, den vielen Berliner LOTTO-Spielerinnen und -Spielern zu danken, die mit ihren Einsätzen uns diese Unterstützung erst ermöglichen.

In der Vergangenheit konnte die LOTTO-Stiftung ganz unterschiedliche Projekte finanziell för-dern – beispielsweise in den Bereichen Kunst, Sport, Bildung oder Soziales. Natürlich hoffe ich, dass wir das auch weiterhin im Sinne aller Berlinerinnen und Berliner tun können. Doch man sollte gerade mit Blick auf dieses großartige Jubiläum über den eigenen Tellerrand schauen: Was uns in Deutschland und speziell in Berlin gelungen ist, ist eine wahrlich historische
Leistung. Das wird mir gerade angesichts der vielen Krisenherde anderswo immer wieder aufs Neue bewusst. Ich würde mir deshalb wünschen, wenn von Berlin anlässlich der Jubiläumsfei-erlichkeiten ein starkes Signal des Friedens und der Einheit hinaus in die Welt gehen würde.

Statement: Gabriele Hässig, Leiterin Unternehmenskommunikation Procter & Gamble Unternehmensgruppe D-A-C-H

Duracell bringt als "Sponsor des Lichtes" die 8.000 Ballons der LICHTGRENZE zum Leuchten
    
Procter & Gamble ist seit über 50 Jahren in Deutschland aktiv und verfügt hier über sehr vitale Wurzeln. Insofern ist die Geschichte Deutschlands auch eng mit unserer Firmengeschichte verbunden.
Deutschland ist mit über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der zweitgrößte Standort des Unternehmens weltweit. Den Mauerfall in Deutschland vor 25 Jahren haben wir als global tätiges Unternehmen vor allem als ein Zeichen für Freiheit und ein friedvolles Miteinander empfunden. Für den Alltag der Menschen in Deutschland hat sich durch den Mauerfall vieles geändert, gleichzeitig wurde aus Deutschland heraus ein wichtiges Signal gesendet, dass weltweit Beachtung gefunden hat.   
 
Vor diesem Hintergrund unterstützt Duracell das Projekt LICHTGRENZE als ein bedeutsames Symbol für die friedvolle Verbindung von Menschen ohne Grenzen.  Als „Sponsor des Lichtes“ für die LICHTGRENZE werden zwischen dem 7. und 9. November insgesamt 8.000 Ballons über hochleistungsfähige Duracell-Batterien illuminiert. Das Licht der Ballons erinnert daran, dass es nicht selbstverständlich ist, gemeinsames Leben und gemeinsame Leidenschaften ohne Grenzen leben zu können. Wir freuen uns über die Möglichkeit, die Stärken der Marke Duracell für einen guten Zweck einsetzen zu können.
 
Für einen Streckenabschnitt wird Duracell auch die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür begeistern, als „Ballonpaten“ aktiv am Projekt teilzuhaben. Unternehmensübergreifend werden wir über unsere internen Kommunikationskanäle sowie über Twitter und Facebook über die Aktivitäten beim Projekt LICHTGRENZE informieren und Aufmerksamkeit schaffen.
 
Die Ziele des Projekts LICHTGRENZE haben einen direkten Zusammenhang zu unseren eigenen Werten. Als Unternehmen arbeiten und forschen wir täglich daran, das alltägliche Leben der Menschen heute und für zukünftige Generationen zu verbessern. Duracell verbindet Menschen im Alltag, speziell wenn sie unterwegs sind und dabei zusammen Musik hören oder gemeinsam spielen.
 
Unser Wunsch für die Zukunft ist, dass die LICHTGRENZE ein hell leuchtendes und dauerhaftes Signal für Menschlichkeit und Freiheit in die Welt sendet.

www.duracell.de / www.pg.com

(c) rbb/Hanna Lippmann

Statement: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Vielseitiger Medienpartner des Jubiläums

„Wir wollen das Grenzenlose wiederaufleben lassen, den Wahnsinn von damals spürbar machen. Und wir wollen diese besondere Nacht und die friedliche Revolution vor 25 Jahren feiern – gemeinsam mit unseren Zuschauerinnen, den Internet-Nutzern und Hörern,“ so Dagmar Reim, Intendantin des rbb.

Der Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) stellt den 25. Jahrestag des Mauerfalls in den Mittelpunkt seiner Berichterstattung. Das rbb Fernsehen, die rbb-Radioprogramme und rbb-online informieren mit Live-Berichten, Dokumentationen und Reportagen intensiv rund um das Jubiläum.
 
Unter dem Titel „Grenzenlos - 25 h Mauerfall“ macht das rbb-Fernsehen am 9. und 10. November 2014 den Jahrestag des Mauerfalls zum einzigartigen Medienereignis.

rbb-Moderatoren berichten vom 9. November 9 Uhr bis 10. November 10 Uhr live von Orten des ehemaligen Mauerverlaufs, aufwändige Dokumentation liefern zusätzliche Hintergründe. Und das 25 Stunden lang!

Weltgeschichtlich bedeutende Orte wie der Checkpoint Charlie, das Brandenburger Tor, die Bornholmer Straße, die geheimnisumwitterte Glienicker Brücke stehen genauso im Fokus der Sendung wie Schauplätze, die den Alltag an der Grenze deutlich machten: Der Entenschnabel, die einstige Enklave Klein-Glienicke oder das Kreuzberger Engelbecken.

Immer wieder wird zu einer außergewöhnlichen Aktion geschaltet, die die Stadt symbolisch und vorübergehend wieder teilt. Bei der Installation „Lichtgrenze“ erinnern etwa acht tausend beleuchtete, weiße Ballons entlang des ehemaligen innerstädtischen Mauerverlaufs auf einer Strecke von rund 15 Kilometern an die einstige Teilung der Stadt. Ihren Höhepunkt findet die Ballonaktion, wenn sich tausende Paten an der Lichtgrenze bei ihren mit Helium gefüllten Ballons einfinden und diese in den Himmel steigen lassen.

Der rbb überträgt zudem die Andacht in der Kapelle der Versöhnung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem anschließenden gemeinsamen Gang zur Gedenkstätte „Berliner Mauer“ sowie den Festakt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt, zu dem das Land Berlin einlädt und berichtet vom Bürgerfest der Bundesregierung am Brandenburger Tor und der Straße des 17.Juni.
In der Nacht lädt Jörg Thadeusz Talkgäste in das asisi Panometer am Checkpoint Charlie. Protagonisten der Geschehnisse rund um den 9. November wie Matthias Platzeck und Roland Jahn sowie prominente Gäste wie Michael Kessler, die Journalistin Hatice Akün, der Dirigent Simon Halsey und Yadegar Asisi erzählen ihre persönlichen Wendegeschichten.

Der Jahrestag des Mauerfalls findet auch intensiv in den Radioprogrammen des rbb statt. Schon jetzt, insbesondere aber am 9. November selbst, mit ganz unterschiedlichen inhaltlichen Ansätzen und Konzepten.

Gemeinsam suchen die rbb-Radioprogramme nach Ballonpaten für die eindrucksvolle Lichtgrenze. Insgesamt 425 Patenschaften werden über die Sender an die Hörerinnen und Hörer vergeben.

Alle Programme berichten live von den Feierlichkeiten. Der Hauptstadtsender radioBerlin 88,8 steht mit einem Ü-Wagen an der Bornholmer Str./Bösebrücke, Antenne Brandenburg am Potsdamer Platz, radioeins sendet Live aus dem radioeins Bus von der East Side Gallery, Fritz aus dem Mauerpark und Inforadio vom Checkpoint Charlie.

Für Das Erste überträgt der rbb am 9. November um 10:00 Uhr live die zentrale Gedenkveranstaltung, moderiert von Astrid Frohloff und um 18.50 Uhr, ebenfalls live, die Sendung „Berlin feiert“, moderiert von Sandra Maischberger und Sascha Hingst.

www.berlin-mauer.de
, www.rbb-online.de

Foto: Das Fernsehzentrum (FSZ) des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) am Theodor-Heuss-Platz in Berlin © rbb/Hanna Lippmann

Statement: Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin

„Das Zusammenwachsen der Stadt war bei der Fahrt mit der S-Bahn Berlin im Alltag erlebbar. Kein anderes Verkehrsmittel hat die Berliner aus Ost und West so schnell wieder zueinander gebracht. Gemeinsam mit allen Mitarbeitern der S-Bahn Berlin wollen wir die Erfolgsstory der Nachwendezeit fortschreiben.“

Durch das Abriegeln der Grenze nach West-Berlin wurden aus dem großen Berliner S-Bahn Netz zwei Teile. West-Berliner fuhren im Nord-Süd-Tunnel durch „Geisterbahnhöfe“, an denen die S-Bahn nicht hielt. Für Ost-Berliner war der S-Bahnhof Friedrichstraße Endstation.

Der Mauerfall stellte an die Berliner S-Bahn in beiden Teilen der Stadt höchste Anforderungen. Es galt, die aus der gesamten DDR zu Tagesbesuchen nach West-Berlin strömenden Menschenmassen zu befördern. Erstmals seit 1961 war mit dem Fall der Mauer wieder eine ungehinderte Fahrt mit den rot-gelben Zügen durch ganz Berlin und sein Umland möglich. Die Wiedereröffnung geschlossener Bahnhöfe und die Inbetriebnahme stillgelegter Strecken machte die S-Bahn innerhalb weniger Jahre wieder zu einem leistungsfähigen Verkehrssystem. Der S-Bahnhof Friedrichstraße war nicht länger Symbol der Teilung, sondern wurde zum zentralen Umsteigepunkt der Stadt.

Kaum ein anderes Unternehmen ist so eng mit der Geschichte der Stadt verbunden wie die S-Bahn Berlin. Mit inzwischen 402 Millionen Fahrgästen im vergangenen Jahr  2013 und aktuell über 200.000 Abonnenten hat sie ihre Rolle als Rückgrat des Nahverkehrs zurückerobern können. Berliner und Brandenburger können in diesem Jahr nicht nur das Jubiläum des Mauerfalls, sondern auch den 90. Jahrestag der Berliner S-Bahn feiern. Am 8. August 1924 fuhr die erste elektrisch betriebene S-Bahn vom Stettiner Bahnhof – dem heutigen Nordbahnhof – nach Bernau.

Getreu dem Jubiläumsmotto „Wir verbinden. Seit 90 Jahren.“ sorgt die S-Bahn Berlin als offizieller Mobilitätsdienstleister des Projekts „25 Jahre Mauerfall“ dafür, dass  Berliner, Brandenburger und Besucher in der ganzen Stadt mobil sind und hautnah dabei sein können. Aus diesem Grund wird ein Sonderticket mit besonderen Motiven, die an den Mauerfall erinnern, aufgelegt. Es kostet 15 Euro und gilt vom 07. November (0:00 Uhr) bis 10. November (3:00 Uhr) in allen öffentlichen Verkehrsmitteln im Tarifbereich Berlin ABC. Es ist ab 27. Oktober 2014 exklusiv in den Kundenzentren und an Fahrkartenausgaben der S-Bahn Berlin und der BVG erhältlich. 

Als Hauptsponsor der Lichtinstallation übernimmt die S-Bahn Berlin 90 Ballonpatenschaften in der Nähe des Potsdamer Platzes. Auf Schautafeln werden in diesem Bereich geschichtliche Highlights aus 90 Jahren S-Bahn-Geschichte zu erleben sein. 

Wir wünschen uns, dass sich diese tolle Stadt und ihr Umland als einheitliche Entwicklungsregion weiter so dynamisch entwickeln wird, wie in den letzten Jahren. Um so wichtiger ist es für diese Region, dass die Berliner S-Bahn Menschen aus Ost, West, Süd und Nord zu einander bringt. Wir verbinden. Seit 90 Jahren.

Statement: Alexander Jung, Generalbevollmächtigter für Berlin von Vattenfall

Vattenfall sponsert die Energie, um die LICHTGRENZE zum Leuchten zu bringen

Es gibt wohl kaum ein Datum, das unser Unternehmen so nachdrücklich geprägt hat wie die Wiedervereinigung. Nach der Öffnung der Mauer konnten wir in Ostdeutschland eine moderne und umweltverträgliche Energieversorgung aufbauen. Das war eine zentrale Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung der neuen Länder. Und in Berlin wurde wieder zusammengeführt, was jahrzehntelang künstlich getrennt war: Kraftwerke, Versorgungsnetze und Beschäftigte in beiden Teilen unserer Stadt. Eine der Sofortmaßnahmen nach dem Mauerfall war eine Notstromverbindung zwischen Ost- und West-Berlin. Eine entscheidende Verbesserung der Versorgungssituation brachte dann die Inbetriebnahme der 380-kV-Verbundleitung, die West-Berlin wieder in das gesamtdeutsche Stromnetz integrierte. Diese „elektrische Wiedervereinigung“ wäre ohne den Mauerfall nie möglich geworden.

Berlin hat sich in den letzten 25 Jahren zu einer modernen Metropole des wiedervereinigten Deutschlands entwickelt und wir haben diesen Veränderungsprozess im Bereich der Strom- und Wärmeversorgung aktiv mit geprägt. Und ohne die Wiedervereinigung würde es Vattenfall in seiner heutigen Unternehmensstruktur in Berlin und in Ostdeutschland auch nicht geben. Insofern ist es eine Selbstverständlichkeit, aber auch ein Zeichen der besonderen Verbundenheit mit der Hauptstadt Berlin, das Projekt LICHTGRENZE an diesem historischen Ort zu unterstützen.

Die Wiedervereinigung ist ein einzigartiges Ereignis in der deutschen Geschichte. Ich wünsche mir, dass diese Bedeutung in der Generation meiner Kinder lebendig bleibt und diese Erfahrung einer friedlichen Revolution für die zukünftigen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen in unserem Land genutzt wird. Der deutschen Hauptstadt und dem Osten Deutschlands wünsche ich für die Zukunft eine Dynamik und Innovationskraft wie in den letzten 25 Jahren. Das ist notwendig, um im globalen Wettbewerb der Regionen weiterhin erfolgreich zu sein.

Statement: Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender Wall AG

Daniel Wall: Nachts am Brandenburger Tor

Der Mauerfall – das war für Deutschland, die Wall AG, aber auch für mich persönlich ein hochemotionales, einmaliges und positives Ereignis. Es hat in unserer Heimatstadt stattgefunden und die Welt und unser Land verändert. Daher ist es für die Wall AG selbstverständlich, dass wir das Projekt „25 Jahre Mauerfall“ unterstützen. Denn es zeigt eindrücklich, wo der Todesstreifen verlief – an Stellen, die wir heute täglich und selbstverständlich überqueren. Das ist ein Grund zum Feiern.

Am Abend des 9. November 1989 war ich mit meinem Vater nach Büroschluss unterwegs. In einem Lokal hörten wir die Nachricht, dass am Brandenburger Tor etwas los sei. Wir sind sofort dorthin und so gehörten mein Vater und ich zu den Ersten auf der Mauer am Brandenburger Tor. Das hätte sich bis zu diesem Abend niemand getraut, es wäre lebensgefährlich gewesen. Die DDR-Grenzer versuchten zwar, die Leute zurückzudrängen, auch mit Wasserstrahlern, aber es gelang ihnen nur kurze Zeit. Weit nach Mitternacht hatten sich dann ein paar Hundert Leute versammelt, sie riefen: „Die Mauer muss weg! Die Mauer muss weg!“ Wir alle waren erneut auf die Mauer geklettert, dann sprangen die ersten Westler auf die Ostseite herunter, wir sind hinterher – die Grenzposten hatten da schon kapituliert. So liefen wir morgens um drei zum ersten Mal in meinem Leben durchs Brandenburger Tor – was vorher undenkbar war. Wir freuten uns in dieser Nacht riesig, das mitzuerleben.

Wir gingen Unter den Linden entlang, und es kann sich heute niemand vorstellen, wie dunkel es da war. Es gab dort überhaupt keine Läden, keine Neon-Reklame, nichts. Schließlich wollten wir wieder zurück. Doch was wir nicht wussten: Die Mauer war von der Ostseite höher als von der Westseite, etwa drei Meter. Es klappte letztendlich, und es war eine unvergessliche Nacht.

Die nächsten Wochen waren einzigartig, emotional – und auch geschäftlich erfolgreich. Denn der Mauerfall bedeutete die große Chance für die Wall AG, von Westberlin aus nun auch auf den Markt im Ostteil mit 1,2 Millionen Menschen zu gehen. Diese Chance haben wir natürlich genutzt und mit der BVB im Osten einen Vertrag über 1200 Wartehallen abgeschlossen. Die Erste haben wir schon im April 1990 eingeweiht. Die steht Unter den Linden, zwischen russischer Botschaft und Brandenburger Tor. Ungefähr da, bis wohin wir uns in der Nacht des Mauerfalls getraut hatten.