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Aktuelle Projekte

Der Landesbeauftragte für Psychiatrie ist für Grundsatzfragen der Situation psychisch kranker Menschen und des Versorgungssystems sowie die Steuerung der Entwicklung des regionalisierten Pflichtversorgungssystems, aber auch für die Rahmenplanung, Qualitätssicherung und Dokumentationen zum Versorgungsgeschehen in Berlin verantwortlich.
Wir möchten Ihnen hier einige Schwerpunktthemen vorstellen, an denen gerade gearbeitet wird bzw. in der jüngeren Vergangenheit gearbeitet wurde.


Berliner Woche der Seelischen Gesundheit

Es gibt keine Gesundheit ohne seelische Gesundheit! Auch heute noch empfinden viele Menschen eine psychische Erkrankung (und dazu gehört auch die Abhängigkeit z. B. von Alkohol) als Makel, über den "man" nicht spricht. Die Betroffenen leiden häufig doppelt - unter der Erkrankung selbst sowie unter der Ausgrenzung durch ihre Umwelt. Um dies zu verhindern, ist es überaus wichtig, Sensibilität und Akzeptanz für seelisch erkrankte Menschen zu wecken.
Dabei sind psychische Erkrankungen viel weiter verbreitet als allgemein angenommen. Statistisch betrachtet erkranken jede zweite Frau und jeder dritte Mann im Laufe des Lebens an einer psychischen Störung. Diese Zahlen machen deutlich wie wichtig es ist, das Thema in den Fokus zu rücken.

Deshalb gibt es die Berliner Aktionswoche der Seelischen Gesundheit, die nach einem gelungenen Auftakt in 2007 und erfolgreichen Fortsetzungen in den vergangenen Jahren nun zu einer kontinuierlichen Einrichtung wird. Sie findet jedes Jahr im Oktober anlässlich des internationalen Tages der seelischen Gesundheit am 10. Oktober statt.
Die Berliner Aktionswoche hat sich zum Ziel gesetzt, einerseits über psychische Erkrankungen, über Möglichkeiten der Prävention und Therapie zu informieren und andererseits das Bewusstsein für den Wert der seelischen Gesundheit zu schärfen.
Die Veranstaltungen richten sich nicht nur an ein Fachpublikum, sondern an alle Berlinerinnen und Berliner.

5. Berliner Aktionswoche der Seelischen Gesundheit vom 10. bis 19. Oktober 2011

Die diesjährige Aktionswoche ist dem Motto "Wissen schafft Verständnis: Seelische Gesundheit in kultureller Vielfalt" gewidmet. Damit soll sowohl ein Schwerpunkt "Wissenschaft/Forschung" als auch ein Schwerpunkt "Migration" gesetzt werden. So knüpft das Motto an das Wissenschaftsjahr 2011 mit dem Titel "Forschen für unsere Gesundheit" an.
Über 100 Veranstaltungen – Kulturevents, Workshops, Beratungsangebote, Ausstellungen, Informationsveranstaltungen und vieles mehr – werden in der Zeit vom 10. – 19. Oktober 2011 das Thema von allen Seiten beleuchten.

Das Veranstaltungsprogramm wird ab Anfang September z.B. in Bürgerämtern und Bibliotheken vorrätig sein.
Online finden Sie das Programm bereits ab Ende Juli auf der Internetseite der Woche der seelischen Gesundheit(Externer Link). Dort finden Sie auch weitere Informationen zum Thema.

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Broschüre "Psychiatrie in Berlin" Auflage 2011

Ab sofort ist die aktualisierte Broschüre "Psychiatrie in Berlin" in der deutschen Ausgabe und in sieben Fremdsprachen als Download verfügbar.
Die Broschüre beschreibt in kurzer und übersichtlicher Form die verschiedenen Hilfemöglichkeiten, die im Land Berlin zur Verfügung stehen, wenn ein Mensch psychisch erkrankt.
Außerdem bietet sie einen weitreichenden Überblick über die in den Berliner Bezirken vorhandenen Angebote.
In gedruckter Form liegt die aktuelle Fassung derzeit noch nicht vor.

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Sozialpsychiatrisches Beratungs- und Beschwerdemanagement in Berlin

In Berlin gibt es zahlreiche Hilfen und Möglichkeiten der Unterstützung und Behandlung für psychisch kranke Menschen bzw. Menschen in seelischen Krisen. Die verschiedenen Behandlungs- und Unterstützungsangebote umfassen ein großes Spektrum. Sie reichen von der Behandlung im Krankenhaus, ebenso bei niedergelassenen Fachärztinnen/Fachärzten, Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten, den Sozialpsychiatrischen Diensten der Bezirksämter über Unterstützungen beim Leben in der eigenen Wohnung, in einem Übergangswohnheim oder einer therapeutisch betreuten Wohngemeinschaft bis hin zu niedrigschwelligen Angeboten. Diese gibt es z.B. in Kontakt- und Beratungsstellen oder auch beim Berliner Krisendienst.

Die Einrichtung eines Beratungs- und Beschwerdemanagements soll dazu dienen, die Qualität der Betreuung und das Zusammenspiel der verschiedenen Einrichtungen und Akteure zu verbessern. Dazu gehört, die Klientinnen und Klienten enger einzubeziehen und den Ratsuchenden mehr Informationen zum Versorgungssystem zu geben.

Dazu wurde 2008 ein Konzept für ein „Sozialpsychiatrisches Beratungs- und Beschwerdemanagement“entworfen und berlinweit auf fachlicher Ebene diskutiert. Das Konzept ruht auf folgenden drei – eng verzahnten und gesetzlich zu verankernden - Komponenten:

  • Einer zentralen, unabhängigen Beschwerde- und Informationsstelle mit hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von denen zumindest ein Teil eigene Psychiatrieerfahrung einbringt
  • Mindestens drei Besuchskommissionen mit ehrenamtlichen Mitgliedern
  • Den Patientenfürsprecherinnen und -fürsprechern für den Bereich Psychiatrie und für das Krankenhaus des Maßregelvollzugs (KMV)
Konzept

Rahmenkonzept Beschwerdemanagement Rahmenkonzept für ein sozialpsychiatrisches Beratungs- und Beschwerdemanagement in Berlin laden »

(Oktober 2008; Konzept, 31453 Bytes)

Beschwerde- und Informationsstelle Psychiatrie (BIP) am 02. Februar 2011 eröffnet

Die Beschwerde- und Informationsstelle Psychiatrie in Berlin (BIP) arbeitet als berlinweite und unabhängige Stelle. In Kooperation mit den weiteren Beschwerdestellen nimmt sie Beschwerden von Nutzerinnen und Nutzern, Angehörigen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im psychiatrischen Hilfesystem entgegen und hält zudem weitere Angebote wie z.B. Beratung in verschiedenen Sprachen regelmäßig vor.

Erreichbar ist die BIP auf folgenden Wegen:

BIP – Beschwerde- und Informationsstelle Psychiatrie in Berlin
Grunewaldstraße 82
10823 Berlin
Tel.: 030 – 789 500 360
Fax: 030 – 789 500 363

Mail: info@psychiatrie-beschwerde.de

Web: www.psychiatrie-beschwerde.de(Externer Link)

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Frauenspezifische Versorgung


Versorgung psychisch kranker Frauen mit Gewalterfahrung

Die Problematik der gesundheitlichen Folgen von Gewalt gegen Frauen insbesondere im häuslichen Bereich erfährt seit einigen Jahren zunehmende Beachtung. Mittlerweile liegen auch in Deutschland verschiedene Untersuchungen dazu vor. Exemplarisch sei hier auf die Studie („Versorgungsbedarf und Anforderungen an Professionelle im Gesundheitswesen im Problembereich Gewalt gegen Frauen und Mädchen“) der Uni Osnabrück, 2003 und auf die Wissenschaftliche Begleitung des „S.I.G.N.A.L.-Interventionsprojektes gegen Gewalt an Frauen am Charité Campus Benjamin Franklin“ in Berlin hingewiesen.

Die Studie der Uni Osnabrück hat in einer Modellrechnung festgestellt, dass 22% aller Frauen - also jede 5. Frau, die mit dem Gesundheitswesen in Kontakt kommt, geschlechtsbezogene Gewalt in einer Ausprägung erlitten hat, die Folgen für ihre Gesundheit hat.

Die Folgen erlittener Gewalt beschränken sich jedoch nicht auf den somatischen Bereich, sondern haben auch Auswirkungen auf die Psyche der betroffenen Frauen bis hin zur Ausprägung manifester psychiatrischer Diagnosen.
In Berlin wurden gesundheitsbezogene Fragestellungen erstmals im Jahr 2001 bei einem Fachtag im Hinblick auf den Umgang des Gesundheitswesens mit gewaltbetroffenen Frauen diskutiert.

Die enormen Folgen von geschlechtsbezogener Gewalt gegen Frauen für die psychische Gesundheit rückten zunehmend in den Blickpunkt und damit einhergehend die Notwendigkeit eines spezifischen Behandlungssettings auch im psychiatrischen Versorgungssystem.

Vor diesem Hintergrund hat der Landesbeauftragte für Psychiatrie der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen eine multidisziplinäre Arbeitsgruppe „Frauen und Psychiatrie“ 2004 gegründet, deren Ziel die Verbesserung der Angebote für gewaltbetroffene, psychisch kranke Frauen war und ist. Dabei geht es in erster Linie um strukturelle Verbesserungen wie z.B. eine Verzahnung der Systeme und um das Füllen bestehender Versorgungslücken wie auch die Herstellung von Transparenz für die in beiden Systemen Beschäftigten. Die Arbeitsgruppe hat Basisdaten zur aktuellen Versorgungssituation in Berlin durch Fragebogenerhebungen im ambulanten, komplementären und klinischen psychiatrischen Bereich sowie bei den Anti-Gewalt-Einrichtungen 2005 ermittelt. Zusätzlich wurden betroffene Frauen 2006 befragt. Der daraus erarbeitete Bericht dokumentiert eine umfangreiche Bestandsaufnahme, zeigt Erhebungsergebnisse auf und formuliert darüber hinaus erste Handlungsempfehlungen.

Bestandsaufnahme zur Versorgungssituation von Frauen

Bericht laden »

(Bestandsaufnahme zur Versorgungssituation von Frauen, 1380347 KB)

Dieser Bericht bildete die Grundlage für den am 11. Oktober 2007 in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz durchgeführten Fachtag, an dem Vertreterinnen und Vertreter aus allen Handlungsbereichen des psychiatrischen Versorgungssystems (z.B. von Krankenhäusern mit Fachabteilungen für Psychiatrie und Psychosomatik, der Psychotherapeutenkammer, von Sozialpsychiatrischen Diensten, Wohnprojekten freier Träger), der Anti-Gewalt-Einrichtungen und von Betroffenenorganisationen zusammenkamen. Dabei stand im Vordergrund, die auch durch die Befragungen ermittelten Reibungspunkte zwischen den Hilfesystemen genauer zu betrachten und insbesondere auszuloten, welche Verbesserungen z.B. durch weitergehende Kooperationsvereinbarungen erzielt werden können.

Fachtag 11. Oktober 2007

Psychisch kranke gewaltbetroffene Frauen – Probleme in der Versorgung und Wege zur Lösung laden »

(Fachtag 11. Oktober 2007, 85234 KB)


Am 7. Oktober 2008 fand ein zweiter Fachtag unter der Überschrift „Psychisch kranke Frauen – Hilfen auf dem Weg“ im Berliner Rathaus statt. Das Programm finden Sie hier. Es hat unter anderem einen Blick auf frauenspezifische Ansätze in Berliner Kliniken und in die Traumatherapie im ambulanten Setting gegeben. Am Nachmittag fanden zwei Foren zu Interkultureller Arbeit und zum Thema „Wohnen zwischen Frauenhaus und Psychiatrie“ statt.


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Kooperation von Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendhilfe und Schule


Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihres Verhaltens ihre Eltern und Pädagogen, ihr soziales Umfeld und professionelle Helfer an die Grenzen ihrer Handlungsmöglichkeiten bringen, stellen eine besondere Herausforderung an die Qualität unserer Hilfesysteme dar.
Es sind insbesondere junge Menschen, deren Hilfebedarf gleichzeitig in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, in der Schule und bei den Beratungs- und Betreuungsangeboten der Jugendhilfe evident wird.
Wenn der komplexe Hilfebedarf eines Kindes oder Jugendlichen mehrere Fachdisziplinen erforderlich macht, werden meist unterschiedliche Hilfen zeitlich nacheinander oder sogar gleichzeitig notwendig. Damit kommen verschiedene gesetzliche Grundlagen und mehrere Zuständigkeiten zum Tragen und es werden mehrere Fachkräfte an einem Fall beteiligt sein.
Ein Kind mit einem komplexen Hilfebedarf benötigt aber gerade keine komplexen Zuständigkeiten. Vielmehr müssen alle notwendigen Hilfen so auf seine besondere individuelle Lebenssituation zugeschnitten sein, dass sie „wie aus einer Hand“ erscheinen.
Eine ganzheitliche und gemeinsame Fallverantwortung und abgestimmtes zeitgleiches Handeln in den Hilfesystemen sind die Voraussetzungen für eine lösungsorientierte Hilfeplanung und gelingende Hilfeplanentscheidung.
Mit den in 2003 veröffentlichten Leitlinien zur Gestaltung der Zusammenarbeit und den Empfehlungen zur Verbesserung der Zusammenarbeit (www.berlin.de/lb/psychiatrie/veroeffentlichungen/index.html) soll eine Identifikation mit den Zielen und Formen gemeinsamen Handelns gefördert, Orientierung gegeben und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Impulse zum aktiven Mitgestalten ausgelöst werden. Sie machen deutlich, dass die Umsetzung in den beteiligten drei Bereichen (KJPP, Jugendhilfe und Schule) unzweifelhaft möglich ist und geben Ausblicke auf die Chancen für gemeinsames erfolgreiches Handeln im Sinne der Bedürfnislage der Hilfe suchenden Klientel.

Modellprojekt „Kooperation von Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendhilfe und Schule für Kinder und Jugendliche mit einem fachbereichsübergreifenden, komplexen Hilfebedarf“ in der Region Südwest (2005 – 2008)


Mit dem am 1. Februar 2005 in der Region Südwest (Bezirke: Tempelhof – Schöneberg und Steglitz – Zehlendorf) gestarteten Modellprojekt sollte gezeigt werden dass es möglich ist durch qualifizierte Kooperation im Sinne der o. a. Leitlinien und Empfehlungen zu einer Verbesserung der einzelfallorientierten Versorgung für Kinder und Jugendliche mit einem fachbereichsübergreifenden, komplexen Hilfebedarf zu kommen.
Die in 2003 eröffnete Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am St. Joseph-Krankenhaus in Tempelhof – Schöneberg mit einer Versorgungsverpflichtung für die Region Südwest bietet hierbei die Gelegenheit, gemeinsam neue Wege der regionalen Zusammenarbeit zu suchen und zu entwickeln.
Das Projekt zielte vordringlich auf eine effektive Verzahnung bereits bestehender Dienste und Institutionen und nicht auf die Etablierung neuer Einrichtungen. Die im Projekt entwickelten Kooperationsstrukturen und Instrumente der Zusammenarbeit werden Modellcharakter für den Umgang mit ähnlichen Fällen in allen Berliner Bezirken haben.
Arbeitsgrundlagen für das Projektteam waren der Projektauftrag und der Projektstrukturplan.
Ziele des Projektes:

  • Entwicklung und Abschluss einer ressortübergreifenden vertraglichen Kooperationsverpflichtung zwischen den drei Fachbereichen und der Klinik über die Zusammenarbeit in der Region Südwest bei Vorliegen eines komplexen Hilfebedarfes
  • Abklärung der Verantwortungs- und Kompetenzbereiche der Kooperationspartner und Benennung struktureller und gesetzlicher Grundlagen
  • Entwicklung und Erprobung eines Organisationsmodells auf der Basis der im Abschlussbericht vom 30.04.2003 „Kooperation von Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendhilfe und Schule“ festgelegten Leitlinien anhand von repräsentativen Pilotfällen
  • Entwicklung und Erprobung einer gemeinsamen Falldokumentation
  • Gemeinsame ressortübergreifende Weiterbildungen der Mitarbeiter/innen aus den drei Fachbereichen
  • Erstellung eines Abschlussberichtes mit Vorschlägen zur Umsetzung in der Versorgungsregion „Südwest“ und Empfehlungen für die Übertragung auf das Land Berlin
  • Berlinweite Vorstellung der Projektergebnisse im Rahmen einer Fachtagung

Das Projektteam wurde fachlich durch einen Projektbeirat beraten und unterstützt. Dem Lenkungsausschuss als oberstes Entscheidungsgremium des Modellprojektes, oblag die Entscheidungskompetenz für alle grundsätzlichen Projekt Angelegenheiten.
Darüber hinaus erfolgte eine aktive Unterstützung des Projektteams in Fort- und Weiterbildungsfragen durch das Institut für Verwaltungsmanagement (IVM) und die Verwaltungsakademie (VAK) sowie durch das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg und Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg.
Im Rahmen einer landesweiten Fachtagung wurden am 23. Januar 2008 die Erfahrungen, Ergebnisse und Empfehlungen sowie der Evaluation präsentiert. Die hohe Beteiligung von Entscheidungsträgern und Praktikern aus den drei Handlungsfeldern, die durchweg positiv bewerteten Ergebnisse und Empfehlungen sowie die intensiven fachlichen Gespräche zwischendurch haben deutlich gezeigt, dass ein verbindliches und abgestimmtes disziplinäres Handeln für dringend notwendig erachtet wird. Verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit kann trotz personeller und finanzieller Einschränkung erreicht werden. Die Entwicklung von vernetzter und verbindlicher Kooperation und Kommunikation unabhängig von strukturellen Voraussetzungen auch unter Beachtung der sozialräumlichen Bedarfslage ist das Berlinweite Ziel.
Zur Ergebnissicherung in der Modellregion wurde zum Abschluss des Fachtages und damit Abschluss des Modellprojektes ein neuer Kooperationsvertrag für zwei Jahre unterzeichnet, deren neuer wichtiger Bestandteil die Gründung eines regionalen Netzwerkes ist.
Die Unterlagen rund um das Modellprojekt und besonders zu den einzelnen Fachtagen sind auf den Internetseiten des Bezirksamts zu finden.

Die vorgestellten Ergebnisse und Handlungsempfehlungen werden in Kürze in Form eines Abschlussberichtes veröffentlicht.
Ansprechpartner in der Modellregion sind:

Projektleiter: Herr Werner Freese
Kontakt:
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
Leitung der Planungs- und Koordinierungsstelle Gesundheit
Tempelhofer Damm 165
12099 Berlin
E-Mail

Stellvertreter: Herr Michael Holz
Kontakt:
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
„Gesundheit 21“
Psychiatriekoordination
Königin-Luise-Straße 96
14195 Berlin
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- Der Landesbeauftragte für Psychiatrie -
Oranienstr. 106
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