Preisverleihung zum Kunstwettbewerb „Welche Farbe hat Deine Toleranz?“ für Kinder und Jugendliche
am 12. April 2010 von 10:00 bis 12:15 Uhr
im Theater „Die weiße Rose
Martin - Lutherstr. 77
10825 Berlin (U-Bahn-Station Eisenacher Straße oder Bayrischer Platz)
Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt hatte Berliner Kinder und Jugendliche zu einem Kunstwettbewerb mit dem Titel „Welche Farbe hat deine Toleranz?“ eingeladen. Es sollten Werke eingereicht werden, bei denen die Visualisierung zum Thema „Toleranz im Vordergrund steht, seien es Zeichnungen, Bilder, Bildgeschichten, Fotografien, Collagen oder z.B. Plakate.
Eingereicht wurden 85 Werke aus 14 Schulen und einer Kita. 170 Kinder, 9 Kinder aus der Kita, 87 Schüler/innen aus Grundschulen, 48 Schüler/innen aus der Sekundarstufe I und 26 Schüler/innen aus der Sekundarstufe II haben an dem Wettbewerb teilgenommen. Eine ehrenamtliche Jury hat 8 Hauptpreise, einen Anerkennungspreis und einen Sonderpreis vergeben.
Die Preisverleihung nimmt der Vorsitzende der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und Staatssekretär für Sport, Thomas Härtel, vor.
Die Kinder der Kita Ruthstraße erhalten einen Anerkennungspreis. Der Sonderpreis der Jury geht an die Gemeinschaftsarbeit des Wahlpflichtkurses 9 der Kurt-Schwitters-Oberschule. Der 1. Preis für die Grundschulen wurde an die Klasse 5b der Zinnowwald-Grundschule vergeben. Der 1. Preis für die Sekundarstufe I wurde an die Toleranzgruppe der Klasse 10 b der John-F.-Kennedy-Schule verliehen. Der 1. Preis für die Sekundarstufe II geht an Maria Wohland und Jennifer Sengpiel aus der 13. Klasse des Oberstufenzentrums Handel, für ihr Bild „Toleranz ist wie eine Superkraft“.
Der Vorsitzende der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Staatssekretär Thomas Härtel, erklärt dazu:
„Wir wollten mit diesem Wettbewerb junge Menschen dazu anregen, sich mit ihrem Verständnis von Toleranz auseinanderzusetzen und dieses in einem kreativen Prozess zu bearbeiten und weiterzuentwickeln. Der Kunstwettbewerb diente der Förderung der Akzeptanz von Menschen verschiedener ethnischer oder kultureller Herkunft, Religion, politischer Einstellung, sozialer Lage und sexueller Orientierung. Er bot die Chance, sich mit der Vielfalt der eigenen Lebenswelt aber auch mit der Vielfalt unserer Stadt zu beschäftigen. In diesem Sinne steht er für ein klares Bekenntnis zu der multikulturellen und weltoffenen Stadt Berlin.“
Medienvertreter sind zu dieser Veranstaltung, in deren Rahmen auch das Musical „Unerhört“ der Gustav-Heinemann-Schule gezeigt wird, herzlich eingeladen.
