12.09.2016: Arbeitsstelle Jugendgewaltprävention stellt neues „Berliner Monitoring Jugendgewaltdelinquenz 2016“ vor

Mit Blick auf Jugendgewalt konnte in Berlin in den letzten Jahren einiges erreicht werden. Der Rückgang der Jugendgewalt hält an. Mit langem Atem betriebene Prävention zahlt sich aus. Zugleich lassen sich weiterhin starke Unterschiede der Gewaltbelastung zwischen den Bezirken und Sozialräumen feststellen. Angesichts der hohen touristischen Attraktivität Berlins geht es nicht nur um bestimmte Wohngebiete, sondern verstärkt auch um Ausgehviertel mit einem hohen Publikumsverkehr.

Die aktuellen Ergebnisse des „Monitoring Jugendgewaltdelinquenz 2016“ präsentiert die Arbeitsstelle Jugendgewaltprävention, die im Auftrag der Landeskommission Berlin gegen Gewalt seit dem Jahr 2013 kontinuierlich die Situation in Berlin untersucht, am

Mittwoch, 14. September 2016 von 9.00 bis 17.00 Uhr
im Rahmen der Veranstaltung „Jugendgewalt in Berlin. Forschung. Praxis. Dialog.“
in der Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin.

Das ganztägige Programm beinhaltet unter anderem Fachvorträge, die Präsentation der Ergebnisse der Arbeitsstelle Jugendgewaltprävention zum Monitoring und den Projektevaluationen sowie eine ganztägige Projektemesse statt. Hierbei werden 30 Berliner Träger ihre gewaltpräventiven Projekte vorstellen. Der Vorsitzende der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Staatssekretär Andreas Statzkowski, wird die Veranstaltung eröffnen.

Das Monitoring Jugendgewaltdelinquenz bietet einzigartig für Berlin einen sozialraumbezogenen, kiezgenauen Überblick über das Aufkommen von Jugendgewalt und deren Schwerpunkte im Stadtgebiet. Die aktuelle Ausgabe umfasst darüber hinaus auch Langzeitanalysen der Regionen. Themenschwerpunkt der aktuellen Ausgabe ist der Einfluss der Sozialisation in Familie und Schule auf das Aufkommen von Jugendgewalt.

Über Ihre redaktionelle Begleitung würden wir uns sehr freuen. Medienvertreter/innen sind herzlich eingeladen.

Hinweise:

Für detaillierte Informationen über die Projekte, die im Rahmen der Projektemesse ihre gewaltpräventiven Projekte vorstellen, können Sie sich gern mit den Trägern bzw. deren Ansprechpartnern direkt in Verbindung setzen. Auf Nachfrage werden an Journalisten/innen die Kontaktdaten übermittelt, wenn sie die Absicht haben, im Vorfeld einen oder mehrere Träger zu kontaktieren.

Pressevertreter/innen richten ihre Nachfragen bitte an die Geschäftsstelle der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Klosterstraße 47, 10179 Berlin, Ute Vialet Tel.:90223 2910, Fax: 90223-2921, E-Mail: berlin-gegen-gewalt@seninnsport.berlin.de. oder Frau Karin Hautmann, Tel.: 90223 2916 / 0162-4094424.

Für Ihre Berichterstattung beachten Sie bitte die Sperrfrist: Mittwoch, 14. September 2016, 12.30 Uhr.

Weitere Informationen zum 2. Fachtag „Jugendgewalt in Berlin. Forschung. Praxis. Dialog.“ und zur Projektemesse erhalten Sie unter: http://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/sonstige-veranstaltungen/2016/artikel.479011.php