Das Landesprogramm ist ein Förderprogramm des Beauftragten des Senats für Integration und Migration. Die geförderten Projekte orientieren sich in ihrer inhaltlichen Ausrichtung an drei Handlungsfeldern. In 2010 erfolgte eine Überarbeitung und Verdichtung der Handlungsfelder mit folgender thematischer Orientierung:
Stärkung von Demokratie und Menschenrechten,
Bildung und Jugend für Demokratie,
Demokratie im Gemeinwesen und im Sozialraum.
Alle geförderten Projekte lassen sich einem Handlungsfeld zuordnen. Jährlich werden etwa 40 Projekte im Rahmen des Landesprogramms finanziell unterstützt.
Im Handlungsfeld "Demokratie im Gemeinwesen und Sozialraum" werden die Leitprojekte "Mobiles Beratungsteam 'Ostkreuz" und die "Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR)" gefördert. Im Handlungsfeld „Bildung für Jugend und Demokratie“ sind „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, das Anne Frank Zentrum und „Demokratiepädagogik im Schnittfeld Schule/Jugendhilfe/Gemeinwesen“ der RAA Berlin die Leitprojekte. Im neu konzipierten Feld „Stärkung von Demokratie und Menschrechten“ sind als Leitprojekte das Antifaschistische Presse- und Bildungszentrum (apabiz), die Opferberatung ReachOut und das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin (ADNB) verankert.
Schaut man auf die Zielgruppen der geförderten Projekte, sind Schüler/innen und Jugendliche in Ausbildung zu nennen sowie Multiplikator/innen in Schule und Berufsbildung. Dazu kommen Einzelpersonen und Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus engagieren wollen oder bereits engagieren. Eine weitere Zielgruppe sind Menschen, die Opfer von Diskriminierung und rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt wurden.
Das Landesprogramm ist inhaltlich an eine Reihe von Netzwerken angebunden, unter anderem an das Berliner Beratungsnetzwerk und den Ratschlag für Demokratie. Als Förderprogramm ist es außerdem mit den Förderprogrammen des Bundes und dem Berliner Jugend-Programm „respektabel“ der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung verzahnt. Diese Vernetzung ist eine Grundvoraussetzung für Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus: Austausch, Diskussion und das Abstimmen von Maßnahmen tragen wesentlich zur wirksamen Arbeit aller Projekte bei.
Alle Projekte
Berlin Schaut Hin laden »
(Broschüre "Berlin schaut hin". Das Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus; barrierefrei, 2615924 Bytes)
Evaluationsbericht laden »
(Abschlussbericht zur Evaluation des Berliner Landesprogramms gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus; barrierefrei, 2278776 Bytes)
Evaluationsbericht Kurzfassung laden »
(Kurzfassung des Abschlussberichts zur Evaluation des Berliner Landesprogramms gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus; barrierefrei, 127130 Bytes)
Abschlussbericht Qualitätsdialog laden »
(Abschlussbericht zur Umsetzung eines Qualitätsdialogs im Rahmen des Berliner Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus für Demokratieentwicklung, 533362 Bytes)