Pressemitteilungen des LandesDie Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:
Die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales hat gemeinsam mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) einen Antrag beim Arbeitsgericht Berlin eingereicht, wonach festgestellt werden soll, dass die "Tarifgemeinschaft christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen" (CGZP) nicht tariffähig ist. Es soll geklärt werden, ob die CGZP tatsächlich berechtigt ist, für die Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche Tarifverträge zu vereinbaren. Die CGZP hat in der Vergangenheit in der Branche sehr niedrige Tarifverträge abgeschlossen. Sie ist deswegen auch öffentlich in die Kritik geraten. Sowohl die Senatsverwaltung als oberste Arbeitsbehörde als auch ver.di halten eine rechtliche Klärung für dringend erforderlich.
Um Ihnen die Hintergründe des Verfahrens zu erläutern laden wir Sie ein zu einem Pressegespräch
am Montag, 27. Oktober 2008,
um 10:30 Uhr, ver.di-Bundesverwaltung,
Raum „Heinrich Böll“, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin.
Als Gesprächspartner stehen Ihnen die Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Dr. Heidi Knake-Werner und der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Gerd Herzberg zur Verfügung.
Auf Ihre Teilnahme freuen wir uns.