<![CDATA[Veranstaltungskalender von Mitte (Wedding, Tiergarten, Mitte)]]> http://www.berlin.de/land/kalender/ Thu, 22 February 2018 20:23:40 +0000 <![CDATA[Deutsch-französische Fortbildung für Lehrkräfte und Schulpersonal „Schulaustausch für alle“ (24.02.2018)]]>
Um diese Fragen zu beantworten und Lehrkräfte und Schulpersonal bei der Planung und Gestaltung eines Schulaustausches zu unterstützen bietet das DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk) eine zweiteilige Fortbildung mit dem Titel „Schulaustausch für alle“ an.

Weitere Informationen erhalten Sie über die angegebenen Homepage.]]>
Sat, 24 February 2018 00:00:00 +0000
<![CDATA[Umgrenztes Europa, unbegrenzte Ausbeutung - Ökonomien der Flucht und Migration (24.02.2018 10:00 - 18:00 Uhr)]]>
In diesem 2-tägigen Seminar für Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 wollen wir uns ansehen, wie das Grenzregime Europa einerseits mit aller Gewalt versucht, die weltweiten Flucht- und Migrationsbewegungen vor seinen Außengrenzen aufzuhalten. Andererseits profitieren viele nationale Ökonomien davon, dass es zunehmend Menschen in Europa gibt, die illegalisiert werden und trotzdem arbeiten müssen. So werden diese Menschen jenseits aller geltenden Arbeitsrechtsbestimmungen grenzenlos ausgebeutet. Welche Mechanismen greifen also, wenn von einem "Grenzregime" gesprochen wird? Geht es wirklich um die komplette Abschottung? Oder sind die Grenzen für "Arbeitskräfte zweiter Klasse" doch offen, so lang sie sich nicht organisieren und ihre Familien mitbringen?

Diese Fragen sollen an konkreten Beispielen diskutiert und dabei auch die besondere Frage nach der Geschlechterperspektive gestellt werden. Zudem werden Aktivist*innen zu Gast sein, die von ihrer Arbeit bei "Volunteers for Lesvos" berichten und mitteilen, was aus ihrer Sicht konkret an den Grenzen der Festung Europa getan werden kann.

Ablaufplan:

Samstag
10:00 Uhr
Vorstellungsrunde und Einführung ins Thema:
Wie hängen Migration, Flucht und Arbeit zusammen? Gruppen- und Textarbeit

13:00 Uhr -14:00 Uhr
Mittagspause

14:00 Uhr
Konkrete Beispiele aus Deutschland und Italien: Wie funktionieren illegalisierte Arbeitsmärkte, welche Logik steckt dahinter und welche Rolle spielt darin Geschlecht? Gruppenarbeit

16:00
Sexarbeit und Menschenhandel: Liegt diese "Schatten"ökonomie wirklich so im Dunkeln? Textarbeit

18:00 Uhr
Seminarende

Sonntag
10:00 Uhr
Die Festung Europa - wie wird die Abschottung Europas organisiert? Die militärischen, juristischen, bürokratischen und ökonomischen Kontrollmechanismen. Gruppenarbeit

13:00 Uhr -14:00 Uhr
Mittagspause

14:00 Uhr
Was tun? Welche widerständigen Perspektiven des Handelns gibt es? Gruppenarbeit

15:00 Uhr
Gespräch: Aktivist*innen von "Volunteers for Lesvos" berichten von ihrer Arbeit auf der Insel Lesbos, die für viele Geflüchtete zur vorzeitigen Endstation ihrer Flucht geworden ist.


Es wird um Anmeldung über die angegebene Homepage bis zum 29.01.2018 gebeten.]]>
Sat, 24 February 2018 10:00:00 +0000
<![CDATA[Ausstellung "Hibernation" (24.02.2018 12:00 - 18:00 Uhr)]]> Linda Kuhn und Alvaro Urbano
20. Januar bis 10. März
Eröffnung am 19. Januar um 19 Uhr

Die Doppelausstellung präsentiert Installationen und plastische Arbeiten von Linda Kuhn und Alvaro Urbano, die sich passend zur Jahreszeit mit dem Thema der Winterruhe menschlicher und nichtmenschlicher Tiere auseinandersetzen. Die eigens für den Bärenzwinger konzipierten Arbeiten nehmen dessen räumliche Strukturen subtil auf und fokussieren als dritte Ausstellung des gleichnamigen Programmschwerpunkts die »Spuren des Animalischen«.

Kuratiert von Julia Heunemann und Nadia Pilchowski]]>
Sat, 24 February 2018 12:00:00 +0000
<![CDATA[Ausstellung »Once Upon A Time, Once Upon No Time« (24.02.2018 12:00 - 19:00 Uhr)]]>
Ausstellungszeitraum: 17. Februar – 24. März 2018

Das UP (Unsustainable Privileges) Ausstellugsprogramm setzt sich in 2018 mit einer Einzelausstellung des Filmemachers und Künstlers Azin Feizabadi fort. Seine Arbeiten stammen aus einem Langzeitprojekt mit dem Titel A COLLECTIVE MEMORY, das seit 2009 einen Recherche- und Produktionsrahmen stellt, innerhalb dessen er sich mit alternativen Formen der Geschichtsschreibung auseinandersetzt. Mit filmischen und installativen Mitteln greift Feizabadi diesen Diskurs in der Galerie Wedding auf und stellt ihn in Bezug zu Fragen der Konstruktion von Zeit und Identität; Fragen die auch in seinem neuen Erzählfilm »Uchronia« thematisiert werden. Es ist der Versuch, das Verständnis von kultureller und nationaler Identität aus seiner ausschließlich historischen Begründung zu hinterfragen. Wie sehen alternative Formen von Geschichtsschreibung aus, die sich außerhalb institutioneller und ideologischer Vorgaben bewegen?

Feizabadi geht es darum, Wege zu finden, Geschichten abzukapseln und sie durch den Gebrauch poetischer und experimenteller Ausdrucksformen darzustellen, während er auf wissenschaftliche und ideologische Mittel verzichtet. Wie viele Künstler*innen, Dichter*innen und Denker*innen vor ihm spekuliert Feizabadi über das mögliche Ende von Layla und Majnuns Liebesaffäre, im Sinne einer Fortsetzung der klassischen, orientalischen Geschichte arabischen Ursprungs. Darüber hinaus ist die deutsche Schauspielerin Brigitte Mira in dem neu produzierten Werk Feizabadis in der Galerie Wedding auf multiple Weise präsent.

Begleitende Veranstaltungen:

Begleitende Veranstaltungen

Donnerstag, 08.03.2018 um 17 Uhr
Ausstellungsrundgang mit Kurator Bonaventure Soh Bejeng Ndikung

Samstag, 24.03.2018 von 19 bis 22 Uhr
Finissage der Ausstellung]]>
Sat, 24 February 2018 12:00:00 +0000
<![CDATA[Ausstellung "dark days in paradies" (24.02.2018 13:00 - 19:00 Uhr)]]>
"dark days in paradise"

mit Arbeiten von Elisabeth Masé und Dietrich Walther


Eröffnung: Freitag, 26. Januar, 19 Uhr
Einführung: Veronika Witte

Ausstellung: 27. Januar - 3. März 2018, Di-Sa 13-19 Uhr

Mit Elisabeth Masé und Dietrich Walther sind in der Ausstellung „dark days in paradise“ zwei künstlerische Positionen vertreten, deren rätselhafte und eindringliche Arbeiten aus dem Persönlichsten heraus grundsätzliche Fragen formulieren und deren Bildsprachen Formen für Subkutanes finden. Sie thematisieren ein Unbehagen, das die oftmals sorgsam aufrecht erhaltenen Konstruktionen unserer Vorstellungen von Glück, Kindheit, Familie, Sicherheit und gesellschaftlicher Zugehörigkeit ins Wanken bringt.

Dietrich Walthers Gemälde und Collagen basieren auf gefundenen Fotografien, die aus dem Internet oder aus eigenen Familienalben stammen. Er transformiert dieses Bildmaterial digital zu Stencil-Graffiti, indem er Hintergrund und Figur voneinander trennt, Details entfernt und das gewonnene Destillat auf Leinwand überträgt. Walther löst damit seine Figuren aus dem ursprünglichem Erinnerungskontext und ihrer geografischen Verortung und schafft im selben Zug Platz für den Blick auf emotionale Zwischenräume, die wie unheimliche Schatten tradierte Vorstellungen von Glück in Frage stellen.
Die Personen in seinen neueren Collagen, die aus Internet-Selfies entwickelt werden, scheinen verschoben oder entwurzelt zu sein – verloren in einer grellen neuen Welt. Mit diesen Porträts aus der digitalen Gegenwart sondiert Walther das empfindlich gestörte Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und Privatheit.

Elisabeth Masés künstlerische Arbeiten umkreisen das Thema Schutz und Schutzbedürftigkeit und verweisen auf eine grundsätzliche Verwundbarkeit des/der Einzelnen und der Gesellschaft. Die Figuren in ihren Gemälden und aquarellierten Zeichnungen wirken zerbrechlich und zart. Sie er¬scheinen und agieren dabei bisweilen grausam – sie verführen und verstören. Wie in einem glänzenden Spinnennetz vor nächtlich schwarzem Grund verdichten sich die zeichnerischen Fäden zu traumhaft-traumatischen Sequenzen und Porträts voller wundersamer Details. Die häufig kindlichen Wesen wirken dabei nicht friedlich, sondern verletzt, maliziös und dämonisch, doch inmitten dieser melancholischen Grundstimmung blitzt feiner Humor auf.
Elisabeth Masés künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Zeichnung, Malerei, Film, Fotografie und Literatur. Seit 2015 erweitert sie diese durch ihr sozialpolitisches Engagement und entwickelt gemeinsam mit geflüchteten und mit in Deutschland geborenen Frauen das viel beachtete partizipatorische Kunstprojekt „Das Kleid“, das in der Ausstellung präsentiert wird.

kuratiert von Veronika Witte


Mit freundlicher Unterstützung der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung Kultur und Europa

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Begleitende Veranstaltungen:

Do 8. Februar, 19 Uhr
Führung durch die Ausstellung mit den Künstler*innen

Do 22. Februar, 19 Uhr
Lesung: Elisabeth Masé liest u. a. aus ihrem Buch „Amerika. Give Me a Reason to Love You“
Screening: „Alpsee“ und andere Filme von Matthias Müller

Fr 2. März, 20 Uhr
Finissage
Techno mit Valentin Mase]]>
Sat, 24 February 2018 13:00:00 +0000
<![CDATA[Ausstellung »Zeilen & Spalten« (24.02.2018 13:00 - 19:00 Uhr)]]>
Eröffnung: Samstag, 17. Februar 2018 um 19 Uhr
Ausstellung: 17. Februar 2018 bis 28. März 2018

Begleitende Veranstaltung:
Mittwoch, 07. März 2018 um 17 Uhr
kuratorische Führung durch die Ausstellung mit Dr. Ute Müller-Tischler und Sebastian Häger

Die Arbeiten von Christian Gode und Tim Stapel gehen dem Verhältnis von Dekonstruktion und Neuordnung, Fragment und Raum nach. Dabei beziehen sie sich nicht auf eine abstrakte Vorstellung von Raum, sondern auf die konkreten, ortsspezifischen Gegebenheiten der Galerieräume. Ihre in der Ausstellung eingerichteten minimalistischen Interventionen aus formalistischen Objekten, Architekturfragmenten und Text bilden eine immersive Kulisse. Geometrische Linien durschneiden Türschwellen, dekonstruieren den Boden und teilen Wände, aus denen verborgene Wandtexturen wuchern. Ihre Arbeiten wirken auf unterschiedlichen Ebenen wie verschiebbare Module, die es uns ermöglichen, die Vorstellung eines Ganzen umzusortieren.

Christian Gode, 1976 in Bochum geboren, studierte bis 2007 Kunst und Pädagogik an der Universität in Essen. In seinen Arbeiten geht es grundsätzlich um eine veränderte Betrachtung der räumlichen Wahrnehmung. Tapete, Teppichboden, Rigipswände aber auch Linien, Umrisse, architektonische Besonderheiten und konkrete Formen des Raumes, die wieder in diesen transferiert werden, bilden den Zugang für ein Spiel mit dem vorhandenen Raum. Zeitgleich bilden sie den Einstieg in den Raum des Imaginären. Bei Gode versteht sich das Imaginäre jedoch nicht auf einer erzählerischen Ebene, sondern auf einer rein Formalistischen. Seine räumlichen Dekonstruktionen platziert er gestalterisch reduktionistisch immer mit Bezug zum konkreten Raum, den er dadurch neu lesbar macht.
http://www.christiangode.de/

Tim Stapel, 1979 in Braunschweig geboren lebt und arbeitet in Berlin. Im Jahre 2008 beendet er als Meisterschüler der Klasse von Prof. Frank Badur sein Studium der Bildenden Kunst an der Universität der Künste Berlin. Stapel geht es in seinen Arbeiten um einen ortsspezifischen Gedanken. Der Raum ist bei ihm nicht nur Bezugspunkt, sondern er befindet sich bereits in den angewandten Mitteln, seiner von Architektur inspirierten Formsammlungen. Seine Arbeiten haben den Purismus der 1960er Jahre hinter sich gelassen und überraschen durch eine Aufhebung perspektivischer Eindeutigkeit. Die bildliche Intensität seiner Raumkörper und seiner Oberflächenstrukturen entziehen sich einer Raumwirkung und werfen Fragen der Konkreten Kunst neu auf.
http://timstapel.blogspot.de/]]>
Sat, 24 February 2018 13:00:00 +0000